sagen:graessesachsen023
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| - | [[capitel:graessesachsenneu1|Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen - Band 1]] | | + | **[[capitel:graessesachsen1|Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen - Band 1]]** | |
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| + | ====== Der Churfürsten Georg III. und IV. Bezauberung durch die Frau von Neitschütz ====== | ||
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| + | Klotsch, Nachr. z. Sächs. Gesch. Bd. X. p. 396 ff. | ||
| + | Bülau, Geheime Gesch. Bd. III. S. 64 ff. | ||
| + | Vehse, Haus Sachsen Bd. IV. S. 177 ff. | ||
| + | Hitzig’ Annalen für die Criminalrechtspflege 1849. Bd. 49, S. 205 ff. | ||
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| + | Die Frau von Neitschütz, | ||
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| + | Es ward constatirt, daß sie Fledermausherzen unter ihrem Stuhle genagelt hatte, um im Spiele zu gewinnen, sie trug ihr Spielgeld in einem Beutel von Fledermaushäuten und soll einen Diebsdaumen gehabt haben. Sie pflegte Umgang mit einer gewissen Zauberin Namens Baumeisterin, | ||
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| + | Eine ihrer Vertrauten, Namens Krappin, soll ausgesagt haben, die Gräfin, sie und die Margarethe hätten durch Zauber den [[vip: | ||
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| + | Sie hat auch ihre Tochter gelehrt, gewisse Zaubercharactere, | ||
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| + | Bekanntlich starb nun die Rochlitz am 4. April 1694 an den Blattern und der Churfürst, von denselben angesteckt, folgte ihr am 27. April 1694, und kurz nach seinem Tode ward ein Hexenproceß gegen die Frau von Neitschütz eingeleitet, | ||
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| + | In Folge davon ward der Leichnam der letztern aus der Hofgruft in der Sophienkirche ausgegraben, | ||
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| + | Daß mit allen diesen Dingen offenbar gewisse sympathische Wirkungen erzielt werden sollten, versteht Jeder, dem das sogenannte Bannen bekannt ist. | ||
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| + | Der Proceß endigte auch mit der Verurtheilung sämmtlicher Inculpaten, die Traummarie ward dreimal gefoltert und kam an den [[lex: | ||
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sagen/graessesachsen023.1678093329.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
