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sagen:graessesachsen001

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 ====== Wie die Raute in das sächsische Wappenschild gekommen ist ====== ====== Wie die Raute in das sächsische Wappenschild gekommen ist ======
  
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     histor. Probleme der Heraldik. Jena 1854. 4°. S. a. Sachsengrün 1861. S. 145.     histor. Probleme der Heraldik. Jena 1854. 4°. S. a. Sachsengrün 1861. S. 145.
  
-Als der [[vip:bernhardiii|Herzog Bernhard von Ascanien]] durch [[vip:friedrichbarbarossa|Kaiser Friedrich I.]] mit dem Herzogthum Sachsen, welches [[vip:heinrich_der_loewe|Heinrich der Löwe]], nachdem er in die Acht erklärt worden war, verloren hatte, belehnt ward, soll er den Kaiser um ein Unterscheidungszeichen seines [[typ:wappen|Wappens]] gebeten haben: da warf derselbe, der eben statt der Krone wegen der großen Sonnenhitze einen Rautenkranz auf dem Haupte trug, diesen schräg über Bernhards [[typ:Schild]] als künftiges Wappenzeichen. +Als der [[vip:bernhardiii|Herzog Bernhard von Ascanien]] durch [[vip:friedrichbarbarossa|Kaiser Friedrich I.]] mit dem Herzogthum Sachsen, welches [[vip:heinrichderloewe|Heinrich der Löwe]], nachdem er in die Acht erklärt worden war, verloren hatte, belehnt ward, soll er den Kaiser um ein Unterscheidungszeichen seines Wappens gebeten haben: da warf derselbe, der eben statt der Krone wegen der großen Sonnenhitze einen Rautenkranz auf dem Haupte trug, diesen schräg über Bernhards Schild als künftiges Wappenzeichen. 
  
-Eine andere Sage erzählt, Herzog Bernhard habe auf der Heimkehr von einer Pilgerfahrt zu [[geo:Venedig]], da ihm sein [[typ:Geld]] ausgegangen, bei einem reichen Handelsherrn, um sein Leben zu fristen, in Dienst treten müssen, und hier ein Liebesverhältniß mit der schönen Tochter desselben angeknüpft; als er nun fortgezogen, habe sie ihm zum Abschied einen grünen Kranz verehrt, den habe er in zwei Hälften zertrennt, die eine habe er über sein [[typ:Schild]] gehängt, die andere aber ihr als Andenken zurückgegeben. +Eine andere Sage erzählt, Herzog Bernhard habe auf der Heimkehr von einer Pilgerfahrt zu [[geo:Venedig]], da ihm sein Geld ausgegangen, bei einem reichen Handelsherrn, um sein Leben zu fristen, in Dienst treten müssen, und hier ein Liebesverhältniß mit der schönen Tochter desselben angeknüpft; als er nun fortgezogen, habe sie ihm zum Abschied einen grünen Kranz verehrt, den habe er in zwei Hälften zertrennt, die eine habe er über sein Schild gehängt, die andere aber ihr als Andenken zurückgegeben. 
  
-//Quelle: Johann Georg Theodor Grässe: Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen. Band 1. Schönfeld, Dresden 1874, Seite 1; [[https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Graesse_Sagenschatz_Sachsens_I_001.jpg&oldid=-|Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource (Version vom 1.8.2018)]]//+//Quelle: [[autor:graesse|Johann Georg Theodor Grässe]][[buch:sagenschatzsachsen|Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen]], Schönfeld, Dresden 1874, Seite 1;//
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-{{tag>sagen grässe sagenschatzsachsen1 friedrichbarbarossa heinrichloewe bernhardiii wappen schild venedig}}+{{tag>sagen grässe sagenschatzsachsen1 friedrichbarbarossa heinrichderloewe bernhardiii wappen schild venedig v2}}
sagen/graessesachsen001.1674126508.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)