sagen:graessepreussenii923
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| + | ====== Otto der Quade ====== | ||
| + | S. Spangenberg, | ||
| + | Winkelmann Bd. VI. S. 332. | ||
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| + | Als Otto der Schütz frühzeitig gestorben war, da war eigentlich der hessische Fürstenstamm ausgestorben, | ||
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| + | Einmal war er bei Felsberg auf der Jagd und einige hessische Ritter bei ihm. Als sie rasteten, schüttelte er seine Locken und sprach: »Wären zwei Augen todt, so käme ich aus aller meiner Noth und wäre ein reicher Fürst!« Das hörten Simon von Homberg und Eckhard von Röhrenfurth, | ||
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| + | Als nun Otto von Braunschweig durch die Zurückberufung des Landgrafen Hermann seine Hoffnung auf die Erbfolge in den hessischen Landen vernichtet sah, ward er dem Landgrafen Feind, sammelte in und um Hessen viele unzufriedene Ritter, Freiherrn und Grafen zu einem Bunde, an dessen Spitze sich Graf Gottfried von Ziegenhain stellte und weil dessen Wappen, ein Stern, das Bundeszeichen ward, so nannte man sie davon »Sterner«. Mehrere Jahre lang befehdeten nun diese die Landgrafen und verwüsteten das Hessenland, allein ein besonderer Vortheil ging für Otto aus diesem Bunde nicht hervor. So überfiel er denn einst im Frühjahr, am Sonnabend vor Judica, das Werrathal mit den Sternern und versuchte die Stadt Eschwege mit Sturm zu nehmen. Die Bürger aber hielten treu zu ihrem Herrn, dem Landgrafen, und warfen die Anstürmenden muthig von den Mauern, auf einmal zeigten sich glühende Schwerter auf der Mauer, zwischen dem Dünzebacher Thore und der Mühlenpforte, | ||
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