sagen:graessepreussenii905
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| + | ====== Die Fräulein von Boyneburg ====== | ||
| + | S. Bechstein, Deutsches Sagenbuch S. 626 | ||
| + | u. Deutsch. Museum Bd. I. S. 184. | ||
| + | Lyncker a.a.O. S. 173 etc., | ||
| + | nach Grimm, Deutsche Sagen Nr. 10. | ||
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| + | Unweit der hessisch-thüringischen Grenze gewahrt man noch heute die Trümmer dieses ehemals merkwürdigen Schlosses auf einem hohen Bergrücken, | ||
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| + | Einst lebten hier drei Fräulein beisammen. Der Jüngsten träumte in der Nacht, es sei vom Herrn bestimmt, daß eine von ihnen vom Wetter erschlagen werden sollte. Morgens sagte sie ihren Schwestern den Traum und als es Mittag ward, stiegen schon Wolken auf, die immer größer und schwärzer wurden, also daß Abends ein schweres Gewitter am Himmel hinzog und ihn bald ganz verhüllte und der Donner immer näher rollte. Als nun die Blitze nach allen Seiten des Firmaments fuhren, sagte die Aelteste: »Ich will Gottes Willen gehorchen, denn mir ist der Tod bestimmt«, ließ sich einen Stuhl hinaustragen, | ||
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| + | Es giebt jedoch noch eine andere Version derselben Sage, nach welcher einst eine Edelfrau, die Frau des Schloßherrn, | ||
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sagen/graessepreussenii905.1741620067.txt.gz · Zuletzt geändert: von ewusch
