sagen:graessepreussenii861
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| + | ====== Der Brunnenplatz und das Burgverließ zu Steinau ====== | ||
| + | S. Brower, Antiq. Fuld. IV. 46 p. 311. | ||
| + | Landau, Hess. Ritterburgen Bd. I. S. 210 etc. | ||
| + | Poetisch behandelt v. Schwarz S. 56 etc. | ||
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| + | Im Jahre 1261 ist Bartho II. Abt von Fulda geworden, ein kräftiger und gerechter Mann, der seine Unterthanen mit aller Macht gegen die damals in jener Gegend hausenden Raubritter in Schutz nahm und diesen deshalb ein Dorn im Auge war. Derselbe hatte eine große Zahl ihrer Burgen der Erde gleich gemacht und einen gewissen Hermann von Ebersberg trotz des ihm zugesagten sichern Geleites durch Gerlach Küchenmeister öffentlich zu Fulda hinrichten lassen. Da haben sich die Ritter Heinrich und Albert von Ebersberg, Geiso von Steinau, Albert von Brandau, Eberhard von Spala, die Brüder Conrad und Bartho von Luppelin oder Luplen und Conrad von Rastorf auf dem Brunnenplatze zu Steinau im Jahre 1271 feierlich verschworen, | ||
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| + | Bei der Burg Steinau sieht man an der Mauer heute noch einen kleinen Erdhügel, man sagt, dort sei das Burgverließ des Schlosses gewesen. Hier tobt und spukt es in der Nacht und macht, namentlich zu Festtagszeiten einen greulichen Lärm in der Erde, es ist der Geist des Ritters von Steinau, der sich alljährlich zu gleicher Stunde rüstet nach Fulda zu reiten und dort seine Rache an dem Abte Bartho zu kühlen. | ||
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