sagen:graessepreussenii710
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| + | ====== Die Bekehrung der Oxhöfter ====== | ||
| + | S. Preuß. Prov.-Bl. 1837 S. 127. | ||
| + | Poetisch beh. b. Becker S. 62. | ||
| + | Zu Oxhöft, was jetzt am Strande der Ostsee liegt, früher aber ein Eiland war, herrschte zur Heidenzeit ein mächtiger, aber grausamer Fürst, dessen Gebiet sich weithin über den jetzigen Neustädter und Karthäuser Kreis erstreckte. Da kam aus dem Süden ein heiliger Mann, Jatzk genannt, der trug die Lehre des Heilands hierher und wollte auch diesen Heiden und seine Unterthanen bekehren. Der aber spottete seiner und sagte, wenn er im Stande sei trockenen Fußes zu seiner Burg, die mitten im Meere lag, zu wallen, dann wolle er glauben, daß er ein göttlicher Sendbote sei; gleich theilte sich das Wasser und trockenen Fußes stand der h. Jatzk vor ihm. Damit war aber der böse Mann noch nicht zufrieden, sondern sagte, wenn er im Stande sei, Oxhöft, welches damals noch eine Insel war, mit dem Festlande zu verbinden, dann wolle er selbst an Jesum Christum glauben. Da betete der heilige Mann inbrünstig, | ||
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