sagen:graessepreussenii448
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| Poet. beh. von Ziehnert, Preuß. Sagen Bd. I. S. 228 etc. | Poet. beh. von Ziehnert, Preuß. Sagen Bd. I. S. 228 etc. | ||
| - | Auf der Südseite des Fleckens Sagard auf der Rügenschen Halbinsel Jasmund findet man ein ungeheures Riesengrab, der Dubberworth genannt; es ist 16 Ellen hoch und sein Umkreis beträgt 170 Schritte. Nach einer alten Sage wäre hier eine Riesin begraben, und ein anderes Riesenweib hätte ihr dieses Grab errichtet, indem sie Erde und Steine ganz allein von der Stubnitz über eine halbe Meile hierher getragen. Gewöhnlich erzählt man aber auf Jasmund die Sage anders und zwar folgendermaßen. | + | Auf der Südseite des Fleckens |
| - | Vor undenklicher Zeit hauste auf Jasmund eine mächtige Riesin, unter deren Botmäßigkeit dieses Ländchen stand und welche sich einem Fürsten von Rügen zur Gemahlin antragen ließ, entweder weil sie Neigung zu ihm hatte, oder um durch solche Verbindung ihre Macht zu vergrößern. Dieser aber schlug diese Ehre aus. Erbittert über den erhaltenen Korb drohte sie Gewalt zu brauchen, um entweder die Heirath zu erzwingen oder sich wegen des erlittenen Schimpfes zu rächen. Sie beruft also ihre Kriegsleute zusammen und um diese schnell durch die schmale Passage des Jasmunder Boddens, bei der Lietzower Fähre nach Rügen hinüberzubringen, | + | Vor undenklicher Zeit hauste auf Jasmund eine mächtige Riesin, unter deren Botmäßigkeit dieses Ländchen stand und welche sich einem Fürsten von Rügen zur Gemahlin antragen ließ, entweder weil sie Neigung zu ihm hatte, oder um durch solche Verbindung ihre Macht zu vergrößern. Dieser aber schlug diese Ehre aus. Erbittert über den erhaltenen Korb drohte sie Gewalt zu brauchen, um entweder die Heirath zu erzwingen oder sich wegen des erlittenen Schimpfes zu rächen. Sie beruft also ihre Kriegsleute zusammen und um diese schnell durch die schmale Passage des Jasmunder Boddens, bei der [[geo: |
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