sagen:graessepreussenii390
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| + | ====== Der Teufel in der Nikolaikirche zu Stralsund ====== | ||
| + | S. Barthol. Sastroven Herkommen, Geburt und Lauf seines ganzen | ||
| + | Lebens. Herausg. v. Chr. Friedr. Mohnike. Greifsw. 1823-24, Th. I. S. 71-74. | ||
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| + | Im Jahre 1528 lebte zu [[geo: | ||
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| + | Dieser böse Geist konnte nun aber lange Zeit nicht aus der Magd herausgebannt werden, denn so oft ihn der Geistliche austreiben wollte, hat er mit ihm Spaß gemacht. Er forderte immer die Erlaubniß, dies oder jenes, wenn er ausfahren solle, mitnehmen zu dürfen, und wenn man ihm das eine zugestand, so hatte er stets etwas Anderes in Petto. So forderte er eines Tages vom Prediger in der Kirche, daß er von einem Manne, der daselbst den Hut auf dem Kopfe behalten hatte, den Hut mitnehmen dürfe, allein der Prediger hat es ihm nicht erlaubt, er dachte, er werde auch den Kopf und den ganzen Leib mitnehmen. Endlich aber als er gemerkt hat, daß seine Zeit da sei und er nun fort müsse, da hat er eine Scheibe aus dem Kirchenfenster über der Thurmuhr verlangt. Dies hat man ihm zugestanden und da hat man denn gesehen, daß mit lautem Klingen sich die Raute aus dem Fenster gelöset hat und mit dem Teufel davongeflogen ist. Die Magd aber hat nachmals, nachdem sie von dem Bösen erlöset worden, einen Mann bekommen und mit ihm viele Kinder gezeugt. | ||
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