sagen:graessepreussenii345
Unterschiede
Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen angezeigt.
| Beide Seiten der vorigen RevisionVorhergehende Überarbeitung | |||
| sagen:graessepreussenii345 [2025/05/20 17:15] – ewusch | sagen:graessepreussenii345 [2025/05/20 17:19] (aktuell) – ewusch | ||
|---|---|---|---|
| Zeile 13: | Zeile 13: | ||
| So ging es fort, es wurde nichts und wurde nichts, nur noch vier Tage fehlten an dem Termin, wo er seine Arbeit abliefern sollte, und er war ganz außer sich, daß er das erste Mal in seinem Leben sein gegebenes Wort nicht halten konnte. Da lag er eines Nachts schlaflos auf seinem Lager und sann darüber nach, wie er sich dem Ritter gegenüber herausreden solle, auf einmal klopfte es gerade zur Mitternachtstunde an sein Fenster, er sprang aus dem Bette um zu sehen, wer denn der so spät kommende Gast sei, und siehe es stand ein Mann mit einer spitzen Habichtsnase und struppigem Kinnbart, der anscheinend lahm war, sonst aber eine ziemlich phantastische Kleidung und einen Hut mit rother Feder trug, vor der Thür, gab sich für einen wandernden Schmiedegesellen, | So ging es fort, es wurde nichts und wurde nichts, nur noch vier Tage fehlten an dem Termin, wo er seine Arbeit abliefern sollte, und er war ganz außer sich, daß er das erste Mal in seinem Leben sein gegebenes Wort nicht halten konnte. Da lag er eines Nachts schlaflos auf seinem Lager und sann darüber nach, wie er sich dem Ritter gegenüber herausreden solle, auf einmal klopfte es gerade zur Mitternachtstunde an sein Fenster, er sprang aus dem Bette um zu sehen, wer denn der so spät kommende Gast sei, und siehe es stand ein Mann mit einer spitzen Habichtsnase und struppigem Kinnbart, der anscheinend lahm war, sonst aber eine ziemlich phantastische Kleidung und einen Hut mit rother Feder trug, vor der Thür, gab sich für einen wandernden Schmiedegesellen, | ||
| - | Den Tag darauf rüstete sich der fremde Geselle zur Abreise und der Meister wollte ihm nun seinen Lohn auszahlen, allein derselbe wies selbigen zurück und sagte, er arbeite nicht für Geld, sondern was er thue, thue er lediglich aus Gefälligkeit, | + | Den Tag darauf rüstete sich der fremde Geselle zur Abreise und der Meister wollte ihm nun seinen Lohn auszahlen, allein derselbe wies selbigen zurück und sagte, er arbeite nicht für Geld, sondern was er thue, thue er lediglich aus Gefälligkeit, |
| - | Einige Tage nachher sah man plötzlich auf dem gegenüberliegenden Berge ein Haus sich erheben, um welches der teufelische Schmiedegeselle lustig herumsprang, | + | Einige Tage nachher sah man plötzlich auf dem gegenüberliegenden Berge ein Haus sich erheben, um welches der teufelische Schmiedegeselle lustig herumsprang, |
| //Quelle: [[autor: | //Quelle: [[autor: | ||
| ---- | ---- | ||
| - | {{tag> | + | {{tag> |
sagen/graessepreussenii345.1747754152.txt.gz · Zuletzt geändert: von ewusch
