sagen:graessepreussenii345
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| + | ====== Die Teufelsschmiede bei Friedersdorf an der Spree ====== | ||
| + | S. Gräve, Volkssagen a.d. Lausitz. Bautzen 1839 S. 61. | ||
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| + | Wenn man von [[geo: | ||
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| + | Er begann auch flugs seine Arbeit, allein sonderbarer Weise, obgleich er schon Hunderte von Malen genau dieselben Waffenstücke gefertigt hatte, dieses Mal verunglückte ihm Alles, bald verlöschten ihm die Kohlen, bald verbrannten sie das Eisen und den Stahl, bald brachen ihm die Werkzeuge, bald hatte er wieder das Maaß verloren, er konnte nichts zu Stande bringen. | ||
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| + | So ging es fort, es wurde nichts und wurde nichts, nur noch vier Tage fehlten an dem Termin, wo er seine Arbeit abliefern sollte, und er war ganz außer sich, daß er das erste Mal in seinem Leben sein gegebenes Wort nicht halten konnte. Da lag er eines Nachts schlaflos auf seinem Lager und sann darüber nach, wie er sich dem Ritter gegenüber herausreden solle, auf einmal klopfte es gerade zur Mitternachtstunde an sein Fenster, er sprang aus dem Bette um zu sehen, wer denn der so spät kommende Gast sei, und siehe es stand ein Mann mit einer spitzen Habichtsnase und struppigem Kinnbart, der anscheinend lahm war, sonst aber eine ziemlich phantastische Kleidung und einen Hut mit rother Feder trug, vor der Thür, gab sich für einen wandernden Schmiedegesellen, | ||
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| + | Den Tag darauf rüstete sich der fremde Geselle zur Abreise und der Meister wollte ihm nun seinen Lohn auszahlen, allein derselbe wies selbigen zurück und sagte, er arbeite nicht für Geld, sondern was er thue, thue er lediglich aus Gefälligkeit, | ||
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| + | Einige Tage nachher sah man plötzlich auf dem gegenüberliegenden Berge ein Haus sich erheben, um welches der teufelische Schmiedegeselle lustig herumsprang, | ||
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