sagen:graessepreussenii293-2
Unterschiede
Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen angezeigt.
| Beide Seiten der vorigen RevisionVorhergehende ÜberarbeitungNächste Überarbeitung | Vorhergehende Überarbeitung | ||
| sagen:graessepreussenii293-2 [2025/01/21 21:12] – ewusch | sagen:graessepreussenii293-2 [2025/01/30 17:50] (aktuell) – Externe Bearbeitung 127.0.0.1 | ||
|---|---|---|---|
| Zeile 3: | Zeile 3: | ||
| [[sagen: | [[sagen: | ||
| + | ====== Der Burggeist im rothen Mantel ====== | ||
| + | Ungefähr seit dem Jahre 1159 war die Veste Gröditzberg der Sitz eines argen Raubritters, | ||
| + | |||
| + | Nun ließ sich aber damals auf der Gröditzburg eine Art Burggeist sehen, ein hoher Mann in einem rothen Mantel. Derselbe nahm sich namentlich der unglücklichen Jungfrauen an, welche von den Raubgesellen häufig gefangen ins Schloß gebracht wurden, um dort das Spiel ihrer Lüste zu werden, sehr vielen verhalf er zur Flucht. Derselbe trat mehrere Male vergebens dem bösen Rüdiger als Warner in den Weg, allein immer vergebens, endlich aber erschien er ihm einst, als derselbe nach einem Zechgelage im Rittersaale eingeschlafen war, in seiner wahren Gestalt, ganz so wie er auf einem alten Porträt im Ahnensaale dargestellt war, und sagte ihm, er sei einst gerade so gottvergessen gewesen wie er, so habe er einst dem Ritter Henschel von Zedlitz seine junge Gemahlin, eine Tochter des Ritters von Stiebitz auf Warthau geraubt, allein da dieselbe seinen Anträgen tapfer widerstand, so ließ er sie in das Burgverließ werfen und dort verhungern. Zur Strafe rührte ihn am Zechtische der Schlag und er ward verdammt, so lange ruhelos auf Erden herumzuwandeln, | ||
| //Quelle: [[autor: | //Quelle: [[autor: | ||
| ---- | ---- | ||
| - | {{tag> | + | {{tag> |
sagen/graessepreussenii293-2.1737490363.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
