sagen:graessepreussenii191
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| + | ====== Der Teufel zu Neurode ====== | ||
| + | Nach Aelurius S. 230 etc. | ||
| + | Poetisch behandelt bei Wedekind S. 209 etc. | ||
| + | und von einem andern Verfasser ebd. S. 772 etc. | ||
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| + | Im Jahre 1540 hat sich zu Neurode bei Glatz eine wunderliche Historie zugetragen. Es hat nämlich dieses Gut ein gewisser Georg von Stillfried besessen, der mit einer gewissen Rosina von Schaffgotsch aus Hedwigsdorf verheirathet war. Derselbe hatte etliche Gäste auf das sogenannte festum Pantaleonis oder Knoblauchfest gebeten und Alles stattlich darauf zugerüstet. Aber die Gäste blieben länger aus, als er gedacht hatte, da ward der Junker ungeduldig und sagte im Zorn: »Ei so kommen alle Teufel aus der Hölle, wenn kein Mensch kommen will!« Darauf geht er in die Kirche zur Predigt. Unter der Predigt kommen fremde seltsame Gäste in den Hof geritten und befehlen dem Knechte, er solle hin nach dem Junker gehen und ihm sagen, er solle heimkommen, die Gäste, die er gebeten, seien gekommen. Der Knecht zeigt' | ||
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| + | Mehrere Jahre später((Dies nur bei Wedekind S. 212.)), als bei dem Knoblauchfeste abermals viele Gäste auf dem Schlosse zu Neurode versammelt waren, und nach der Mahlzeit die Becher fleißig in der Runde gingen, kam auch die Rede auf den Teufelspuk, worauf der Burgherr in tiefes Schweigen versank. Da brach Herr Heinrich Stillfried, der Aeltere, auf Steine, in ein lautes Gelächter aus, in welches mehrere der Tischgenossen dermaßen einstimmten, | ||
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