sagen:graessepreussenii142
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| + | ====== Der böse Maurus und seine Frau ====== | ||
| + | Nach Merck S. 160 etc. | ||
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| + | Im Dörflein Cues an der Mosel lebte einmal ein arger Säufer und Prasser, Namens Maurus, der aber auch schon durch seinen zänkischen Charakter im ganzen Dorfe verrufen war und weil Niemand mehr etwas von ihm wissen wollte, gewöhnlich seine Wuth an seiner armen Frau ausließ und diese schlug und mißhandelte. Nun begab es sich aber, daß er einmal am h. Pfingstfest sich wieder furchtbar betrunken hatte, in Folge davon in eine Grube fiel und das Genick brach. | ||
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| + | Obwohl er stets sehr häßlich gegen seine Frau gewesen war, so richtete ihm dieselbe doch ein stattliches Leichenbegängniß aus, allein als die Leichenträger nach Hause gingen, da sahen sie den bösen Maurus zum Fenster seines Wohnhauses hinausliegen und ihnen höhnische Gesichter schneiden. Seine Frau schlug drei Kreuze und er verschwand, allein seit dieser Zeit ließ sich sein Gesicht immer wieder von Neuem sehen und kein Mensch hatte vor seinem Poltern und Lärmen im Hause Ruhe. Darauf bannte ihn ein kluger Mann aus dem Hause in den Cues gegenüberliegenden Wald, allein nun trieb er dasselbe Spiel in diesem, er neckte die Leute, die dort durch mußten, warf Steine den Berg hinab nach den Vorübergehenden, | ||
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sagen/graessepreussenii142.1737485980.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
