sagen:graessepreussenii1367
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| + | ====== Der Ring der Markgrafen von Bayreuth ====== | ||
| + | Nach J. Ratcliffe, Magenta und Solferino. Berlin 1865 Bd. III. S. 38 etc. | ||
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| + | Der Prinz von Preußen, Neffe Friedrichs des Großen und nach dessen Tode Nachfolger desselben als König Friedrich Wilhelm II. war anfangs mit einer Prinzessin von Braunschweig vermählt, nachmals aber, als er sich von dieser getrennt hatte, mit einer Prinzessin von Darmstadt. Aber auch von dieser hatte er nach Verlauf eines Jahres noch keinen Thronerben zu hoffen. Zu dieser Zeit hatte der Markgraf von Ansbach zwei Kammerherrn, | ||
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| + | Herr von B. dachte lange über den Traum nach, er wußte nicht, was er thun sollte, da er den Spott des Hofes fürchtete, wenn er davon spräche, den Unwillen des Markgrafen, wenn er sich in Familienangelegenheiten zu mischen schiene, und er vergaß nach und nach wieder den Traum. Da wiederholte sich dieser zum dritten Male. Der alte Mann schien Thränen zu vergießen, indem er ihm zurief: »Nur ein Stein ist noch hell, wenn er erblindet am Finger des Markgrafen, dann erlischt das Königshaus für immer!« Der Kammerherr erwachte und konnte nicht wieder den Schlaf finden. Früh am Morgen ließ er den Markgrafen um eine Unterredung bitten, aber dieser fand an diesem Tage keine Zeit dazu. Erst am nächsten Nachmittag auf der Spazierfahrt, | ||
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