sagen:graessepreussenii1364
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| + | ====== Der Teufel holt einen Wittwer und eine Wittwe, weil sie sich wieder verheiratheten ====== | ||
| + | S. Kirchhof Bd. III. Nr. 252 u. 253. | ||
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| + | In einem Dörflein bei Ziegenhain, Eschenrödern genannt, hat sich eine Wittwe aus Unvorsichtigkeit die Worte entfahren lassen, so sie sich wieder an einen Wittwer verheirathen werde, möge sie der Teufel holen. Nachdem sie aber solcher Rede und ihres gottlosen Eides vergessen, und mit einem Wittwer zur Ehe geschritten, | ||
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| + | Ein Wollenweber in einer Stadt in Hessen, als ihm seine Hausfrau mit Tode abgegangen, und er aus zu großer Liebe, so er noch zu ihr trug, sie nicht vergessen konnte, versprach er sich aus närrischer Meinung und sagte, er wolle keine andere Hausfrau wieder nehmen oder des Teufels sein. Doch haben ihm einige vornehme Leute im Orte eine andere gegeben. Wie er nun eine kleine Zeit mit derselben zu Hause gesessen, ist etwas in der Nacht (gewiß der böse Feind) vor seine Kammer gekommen und hat gesagt, er solle zu ihm herauskommen, | ||
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sagen/graessepreussenii1364.1739428413.txt.gz · Zuletzt geändert: von ewusch
