sagen:graessepreussenii1338
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| + | ====== Josias Ranzau' | ||
| + | S. Müllenhoff S. 330. | ||
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| + | Der aus der Gabe der Unterirdischen gefertigte Hering ward der Sage nach später dem Josias Ranzau zu Theil, der ihn voll Eifer für den Krieg in einen Degengriff umformen ließ. Er ging darauf in französische Dienste, machte unzählige Schlachten mit und ward endlich Generalfeldmarschall. Er war einer der ärgsten Raufbolde, und als er schon in hohem Alter und der höchsten Würde stand, ging er verkleidet unter die Lanzknechte und fing mit ihnen Händel an. Mit einem guten Freunde schlug er sich einmal, weil er seinen Namen verkehrt geschrieben hatte. Aber so lange er das gefeite Schwert trug, ward er in keiner Schlacht von einer Kugel getroffen oder von einem Hiebe verwundet. Man traute ihm schon lange nicht mehr und sah wohl ein, daß es nicht mit rechten Dingen zugehe. Als daher ein holsteinscher Edelmann, Kaspar von Bockwold, die Geschichte von den Unterirdischen einmal zu Straßburg beim Weine ausplauderte, | ||
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