sagen:graessepreussenii1247
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| + | ====== Der Friesen Bekehrung ====== | ||
| + | S. Bechstein, Deutsches Sagenbuch S. 147 etc. | ||
| + | Hansen, Das Schleswigsche Wattenmeer u.d. Friesischen Inseln. Glogau 1865 in 8°. S. 260 etc. | ||
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| + | Zur Zeit des friesischen Königs Radbod, welcher im Osten von dem fränkischen König Pipin geschlagen, seine Residenz nach Helgoland verlegte, wurden viele Versuche gemacht, die Friesen und namentlich ihren König zum Christenthum zu bekehren. Zuerst kam der heilige Willibrord und verkündete den Friesen die christliche Religion. Er fand auf Helgoland, welches damals Fositesland hieß, einen heiligen Wald und darin viele weidende, dem Fosite geweihte Thiere sammt einer heiligen Quelle. Er trank aus der Quelle und schlachtete einige der geheiligten Thiere zum großen Schrecken und Aerger der Heiden. Als König Radbod solches erfuhr, ließ er mehrere Male das Loos darüber werfen, ob und welche Strafe Willibrord dafür empfangen solle, jedoch dasselbe entschied stets für die Straflosigkeit des Heidenbekehrers und derselbe reiste ohne andere Widerwärtigkeit, | ||
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| + | Nun kam der heilige Wolfram nach Friesland, der wurde des Landes und Volkes erster Apostel. Ein Traumgesicht hatte ihm offenbart, daß er das werden solle und so kam er zum Hofe des Friesenkönigs Radbod, und wie der Heilige ankam, da sollte dem Götzen, nach der heidnischen Landessitte, | ||
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