sagen:graessepreussenii1240
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| + | ====== Die Hexe von Schonbulgarde ====== | ||
| + | S. Jahrb. Bd. IV. S. 155. | ||
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| + | Im Jahre 1645 war der nachherige Pfarrer Metz Paisen Hauslehrer bei dem Herrn Jasper von Buchwald auf Schonbulgarde (oder Schobüllgaard) im Amte Apenrade. Da trug sich folgende merkwürdige Geschichte zu. Letzterer hatte daselbst bereits einige Tage lang eine abscheuliche Hexe in Haft, welche bestimmt war, lebendig verbrannt zu werden. Sie wurde über dem Schlafzimmer verwahrt, wo der Hauslehrer und fünf adelige Junker des Nachts schliefen. Diese giftige Vettel nahm der Teufel am selben Mittag und führte sie mit allen ihren Ketten durch den Schornstein fort. Dann warf er sie nieder auf die Hängebrücke vor dem Hofe des Gutsherrn, der an so etwas nicht im Geringsten dachte, gerade in den Weg, ohne daß sie jedoch am Leibe verletzt ward. Da lachte der gestrenge alte Herr Jasper zu solcher Kraftanstrengung des Bösen und sagte auf Holsteinisch: | ||
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