sagen:graessepreussenii1211
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| + | ====== Der Otterstedter See, der Düvelshoop und die Hexenkreise bei Eckstever ====== | ||
| + | S. Köster a.a.O. S. 238. | ||
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| + | Im Amte Ottersberg zwischen den Dörfern Otterstedt und Eckstever ist, umgeben von Heide, Feld und einem Holze, das jetzt Kreuzbuchen heißt, sonst aber Düvelshoop genannt ward, der sogenannte Otterstedter See gelegen, in länglich runder Form den Umfang von 11/2 Stunden fast erreichend. Der See hat keinen Zufluß, seinen unbedeutenden Abfluß in die Wümme scheinen unterirdische Quellen zu ersetzen. Er ist von 10-40 Ellen Tiefe. Entstanden soll er sein aus einem Erdfalle, in seiner Tiefe soll eine versunkene Kirche liegen, deren Glocken zu Zeiten, namentlich in der Neujahrs- und ersten Mainacht, aus dem Wassergrunde dumpf hörbar ertönen, dagegen bei Sonnenlicht um Johannis aus der Tiefe sichtbar, auf dem Wasserspiegel silberhell erglänzen und erklingen sollen. Als äußern Anlaß dieses Erdfalls bezeichnet die Sage einen in der Nähe des Ufers an der Holzseite aus den Fluthen des Sees vor der beginnenden Tiefe oben noch hervorragenden Hünenstein, | ||
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