sagen:graessepreussenii118
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| + | ====== Die Sage von Rolandseck ====== | ||
| + | S. die Ruinen [Wien, 1834] Bd. V. S. 133 etc. | ||
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| + | Dort wo sich am Fuße des Siebengebirges der Rhein in zwei Arme theilt und den sogenannten Rolandswerder umschlingt, blicken von einem Felsen des linken Ufers die Ruinen der von Kaiser Heinrich V. zerstörten Burg Rolandseck düster in die vorüberrollenden Fluthen. Die Ueberreste des schwarzen Gemäuers mit einem noch erhaltenen gewölbten Bogen sind auf der Flußseite von allem belebenden Buschwerke entblößt, die übrigen Stellen aber mit Epheu und Gesträuch üppig bedeckt. Diese Burg soll Roland, Graf von Angers, Neffe Karl's des Großen von dessen Schwester Bertha, die den Grafen Milo geheirathet hatte, aber von demselben wegen Verdachts des Ehebruchs verstoßen worden war und das Kind in einsamem Walde wie einst die h. Genoveva geboren hatte, erbaut haben, um dem Mädchen seiner Liebe, welche in dem Kloster auf darunter liegender Aue den Schleier genommen hatte, nahe zu sein.((Dies ist der von Schiller in seiner Ballade »der Ritter von Toggenburg« bearbeitete Stoff.)) | ||
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| + | Einst streifte er von Ingelheim am Rhein die Ufer des schönen Stromes hinab, um die schönen Gegenden im Frühlingsschmuck zu sehen. So kam er auch eines Abends auf die Burg Drachenfels, | ||
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| + | Als er hörte, was vorgefallen, | ||
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