sagen:graessepreussenii1176
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| + | ====== Der Seckelnborger ====== | ||
| + | S. Schambach u. Müller S. 46. | ||
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| + | Bei Mandelbeck, in dem Mandelbecker Forst, liegen die Ruinen der Seckelnburg (oder Sickelburg). Auf ihr wohnte ein Raubritter, der Seckelnborger. Dieser war aber sehr grausam, denn allen Menschen, welche in seine Hände fielen, selbst den armen Leuten, die sich im Walde Holz holten, schnitt er mit einer Sichel den Kopf, Frauen aber die Brüste ab. Er ließ, um seine Verfolger zu täuschen, seinem Pferde die Hufeisen verkehrt aufschlagen, | ||
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| + | Der Leichnam des bösen Ritters ward nach Mandelbeck gebracht, weil er aber gar zu gottlos gewesen war, wollte man ihn in keinem Orte auf dem Kirchhofe begraben lassen. Endlich ließen es die Einwohner von Wiebrechtshausen zu, daß er unter der Dachtraufe der dortigen Kirche begraben ward. Daher fiel der Mandelbecker Forst dem Kloster Wiebrechtshausen zu, die Lagershäuser erhielten dafür, daß sie die Leiche durch ihr Dorf hatten fahren lassen, die Berechtigung, | ||
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