sagen:graessepreussenii1136
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| - | | + | S. Neues Vaterl. |
| - | Auszug b. Reichard, | + | |
| - | Beitr. z. Beförd. einer näh. Einsicht in d. Geisterreich. Helmstädt 1781 Th. I. S. 603-638 | + | |
| - | u. Neues Vaterl. Archiv Bd. V. S. 177 etc. | + | |
| - | Horst' | + | |
| - | Das Geschlecht derer von Wallmoden ist ein althannöversches. Es giebt nun eine Sage von einem gewissen Thedel von Wallmoden, der in seinem 18. Jahre einst einer Taufe beiwohnte und von der heiligen Handlung so gerührt ward, daß er dem Priester sagte, wenn er wüßte, daß er ebenso getauft worden sei, so wolle er sich vor nichts in der Welt, selbst vor dem Teufel nicht fürchten. Der Priester versicherte ihm nun, daß er ihn vor 18 Jahren ebenso getauft habe, und da erwiderte | + | In den wendischen Kirchspielen oder dem sogenannten Wendlande im Fürstenthume Lüneburg herrschten sonst sehr sonderbare Gewohnheiten. Darunter gehört |
| - | Ein Paar Tage nach der Taufe befand sich Thedel allein mit seinem Schreiber im Felde bei der sogenannten Hahr auf der Jagd, da kamen auf einmal viele Reiter hergeritten, | + | Der Kreuzbaum bestand aus einer starken hohen Eiche, die gehörig zubereitet am Himmelfahrtstage errichtet ward, auf deren Spitze ein Kreuz und über dem Kreuze ein hölzerner Hahn stand. Fiel der Kreuzbaum |
| - | Thedel zieht nun zu allen Turnieren | + | Der Kronenbaum dagegen war eine Erle, abgezweigt |
| - | Hierauf zog nun Thedel nach Liefland | + | Auf dieselbe Weise weihten sie auch Ställe |
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