sagen:graessepreussenii1133
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| + | ====== Das Grab des Johannes Parricida ====== | ||
| + | S. Neues Vaterl. Archiv Bd. V. S. 107 etc. | ||
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| + | In öder Gegend an der Wissinger Heide, zwischen alten Burgen, der der Grafen von Halte in Trümmern, der Ledenburg und der Schellenburg im Osnabrückschen ward zu Anfange dieses Jahrhunderts zunächst der Ledenburg eine verschüttete Sägegrube geöffnet und auf deren Grunde ein menschliches Gerippe gefunden, welches die Arbeiter wieder bedeckten, wohl wissend, daß Jahn von Oesterieke hier begraben sei. Von diesem Jahn von Oesterieke erzählen sie nun, derselbe habe mit seinen Gesellen lange bei der Ledenburg gelegen, von wo er einst ausgezogen um mit dem Tagwerden die Schellenburg zu überfallen, | ||
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| + | Es ist bekannt, daß im Jahre 1308 der Enkel des großen Habsburgers Johann von Oestreich, auch Johann von Schwaben genannt, den Sohn desselben den Kaiser Albrecht mit den Worten erschlug: »Hier der Lohn des Unrechts«, weil er ihm sein Erbtheil vorenthalten hatte. Er und seine Freunde verstoben in den Wäldern, die beiden Weiber aber Elisabeth und Agnes von Böhmen übten gräßliche Rache an den Kindern und Hörigen der Entflohenen. Rudolph von Palm ward von ihnen ergriffen und lag lebend drei Tage auf dem Rade. Während dieser Zeit kniete betend in Liebe und Ergebenheit sein Weib unter dem Hochgericht, | ||
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