sagen:graessepreussenii1131
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| - | ====== Der Teufelsthurm | + | ====== Der lange Tanz zu Goslar ====== |
| - | S. Crusius | + | S. Crusius S. 146. |
| - | Im Jahre 1280 war Graf Siegfried von Blankenburg, als er den Goslar'schen Bürgern das Vieh von der Weide wegtreiben ließ, von denselben gefangen worden. Zur Strafe gab der damals schon mächtige Rath der Stadt dem Gefangenen auf, einen Thurm in Goslar' | + | Im 14. Jhdt. fingen die Franken und Sachsen, namentlich in Goslar |
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| + | Kaiser Karolus hochgeboren\\ | ||
| + | Der von Goslar hät von Rieke einst verloren, | ||
| + | Der Rammelsberg hät einen silbernen Fot\\ | ||
| + | Darummen tragen wir einen frischen Moht\\ | ||
| + | Mit düssen hübschen Jünferlein\\ | ||
| + | Maken wir von Tannen ein Kränzelein\\ | ||
| + | Wente thaun andern Jahre,\\ | ||
| + | Sau tanzen wir mit twei Paare,\\ | ||
| + | Wie wilt woll darup denken\\ | ||
| + | Wie wilt öhn dat wieder schenken.\\ | ||
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| + | Später trat der sogenannte Bügeltanz an die Stelle desselben. Noch im Jahre 1652 ward dieser | ||
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