sagen:graessepreussenii1064
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| + | ====== Der Grinkenschmied ====== | ||
| + | S. Kuhn a.a.O. Bd. I. S. 84 etc. | ||
| + | Grimm, Deutsche Sagen Nr. 186. | ||
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| + | Der Grinkenschmied sitzt im Dettenberge und schmiedet Pflugeisen, beschlägt die Pferde, liefert überhaupt alle Schmiedearbeit, | ||
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| + | Nach andern Erzählungen hat Grinkenschmied im Berge bei Nienberge, etwa eine Meile vom Münster gewohnt, wie Andere sagen, am Eterberg bei Steinfurt oder in Grinkeswall, | ||
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| + | Besonders schöne Arbeit des Grinkenschmied hatte der Schulze Dale in Nienberge aufzuweisen, | ||
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| + | Schulze Dale zu Nienberge ist einer der reichsten Bauern in der ganzen Gegend gewesen, sein Hof sah einem Herrnhause ähnlicher wie einem Bauerhofe und es zog sich wie an den adligen Häusern ein Graben rings herum, der alle Gebäude in Kreisform abschloß. Den Besitzern dieses Hofes mußten aber von den umwohnenden Bauern vielerlei Frohndienste geleistet werden, und namentlich mußten sie, wenn es zur Ernte ging, einen Knecht zum Mähen stellen. Zu jener Zeit hatte aber der Schulze einen gewaltig starken Baumeister, dem, sobald es ans Mähen ging, die Uebrigen nicht folgen konnten, weshalb sie ihm stets, ehe die Mahd begann, einen Sachtschilling gaben, damit er langsamer voranginge. Nun hatte aber damals Grinkenschmied, | ||
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