sagen:graessepreussenii072
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| + | ====== Die Mobesin zu Aachen ====== | ||
| + | Nach Müller S. 131. | ||
| + | Poetisch behandelt von Flecken S. 37. | ||
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| + | Vor vielen hundert Jahren wohnte in einem großen Hause am Hirschgraben ein böses Weib, welches das Volk die Gräfin Mobesin nannte. Wo sie hergekommen war, wußte Niemand, allein sie gab viel Geld aus, hielt sich Pferde und Wagen, hatte jedoch mit Niemand Umgang, in die Kirche aber ging sie gar nicht und die Armen bekamen auch nichts von ihr. Am Tage und des Nachts waren Fenster und Thüre stets verschlossen; | ||
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| + | Ein anderes Mal hörte der an ihrem Hause vorübergehende Nachtwächter ebenfalls einen wüsten Lärm aus ihrem Parterre herausschallen, | ||
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| + | Diese Katze war aber im Hause der bösen Frau ein gefürchtetes Thier, denn jeder Handwerker, der dort etwas zu arbeiten hatte, mußte von ihr leiden. Sie schlich stets um die Arbeitenden herum und schien sie zu beobachten; wenn einer einen heimlichen Schnaps nehmen wollte, da stieß sie ihm gewiß das Glas oder die Flasche um und wenn namentlich die Maurer mit Feueranschlagen die Zeit vertrödelten, | ||
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sagen/graessepreussenii072.1737477151.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
