sagen:graessepreussenii004
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| + | ====== Die Rosen zu Altenberg ====== | ||
| + | Poetisch behandelt von Montanus Bd. I. S. 28 etc. | ||
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| + | Einst lag im Kloster zur Zeit des Abtes Goswin (1200) einer der Brüder an schwerer Krankheit danieder, seine Mitbrüder knieten neben seinem Lager und baten Gott, ihn von seinen Leiden zu erlösen, aber umsonst. Da sproßte im Mönchschor an der Stelle, wo der Bruder gewöhnlich zu beten pflegte, plötzlich eine weiße Rose wie aus grünendem Rasen hervor. Drei Stunden nachher starb der Kranke. Seit dieser Zeit wiederholte sich dieses Zeichen, stets fand derjenige, dem der Tod bevorstand, drei Stunden vorher eine weiße Rose an seinem Platze. Dies währte so lange, bis ein junger lebenslustiger Mönch, der dies Todesanzeichen in seinem Stuhle fand, es seinem Nachbar hinschob. Da ward die weiße Rose plötzlich roth, wie von Blut übergossen, | ||
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sagen/graessepreussenii004.1724311210.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
