sagen:graessepreussen584
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| - | Nicht weit von der steinernen Renne und dem Bielsteine ist die Mönchenlagerstätte, | + | Nicht weit von der steinernen Renne und dem Bielsteine ist die Mönchenlagerstätte, |
| - | Bei der Mönchenlagerstätte war aber ein Hirt, der in seinem Herzen noch katholisch war und betete noch einen Rosenkranz her. Da kam der Bischof mit einer goldenen Krone und ganz mit Diamanten geschmückt. »Gelobt sei Jesus Christus!« sagte er. »In Ewigkeit, Amen«, antwortete der Hirt. Der Bischof ließ sich von ihm das Versprechen der Verschwiegenheit geben und trug ihm auf, in der Himmelspforte nach einer Schieferplatte zu suchen. Er solle Stiegen hinunter gehen, mehrere Eingänge vorbei, bis er an's Ende des Ganges käme. Da würde er einen Schlüssel über der Thür hängen sehen, diese Thür solle er aufmachen, dann würde er einen Tisch in der Mitte stehen sehen, darauf ein Buch mit Goldschnitt, | + | Bei der Mönchenlagerstätte war aber ein Hirt, der in seinem Herzen noch katholisch war und betete noch einen Rosenkranz her. Da kam der Bischof mit einer goldenen Krone und ganz mit Diamanten geschmückt. »Gelobt sei Jesus Christus!« sagte er. »In Ewigkeit, Amen«, antwortete der Hirt. Der Bischof ließ sich von ihm das Versprechen der Verschwiegenheit geben und trug ihm auf, in der Himmelspforte nach einer Schieferplatte zu suchen. Er solle Stiegen hinunter gehen, mehrere Eingänge vorbei, bis er an's Ende des Ganges käme. Da würde er einen Schlüssel über der Thür hängen sehen, diese Thür solle er aufmachen, dann würde er einen Tisch in der Mitte stehen sehen, darauf ein Buch mit Goldschnitt, |
| - | In Drübeck war eine Hochzeit, da wurde der Wein zuletzt alle und das Mädchen sollte mehr holen. Sie fragte: »Wo?« und aus Scherz sagte man ihr: »Aus der Himmelspforte.« Als sie da hinkam, war da ein Keller mit Fässern und auch ein großer Mann, der füllte schweigend ihr Faß. Der Wein mundete der Hochzeitsgesellschaft trefflich und als er alle war, wurde das Mädchen noch einmal nach der Himmelspforte geschickt. Da fand es aber den Keller nicht wieder. | + | In [[geo:Drübeck]] war eine Hochzeit, da wurde der Wein zuletzt alle und das Mädchen sollte mehr holen. Sie fragte: »Wo?« und aus Scherz sagte man ihr: »Aus der Himmelspforte.« Als sie da hinkam, war da ein Keller mit Fässern und auch ein großer Mann, der füllte schweigend ihr Faß. Der Wein mundete der Hochzeitsgesellschaft trefflich und als er alle war, wurde das Mädchen noch einmal nach der Himmelspforte geschickt. Da fand es aber den Keller nicht wieder. |
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