sagen:graessepreussen436
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| + | ====== Der gespenstige Thürklopfer zu Weißenfels ====== | ||
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| + | S. Neue Sammlung merkwürdiger Geschichten. Breslau u. Leipzig 1756. S. 446. | ||
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| + | In der Mitte des vorigen Jahrhunderts hat sich zu Weißenfels in dem Hause eines Apothekers folgende merkwürdige Geschichte zugetragen. Dort war kurz zuvor ein junger Mann an einem hitzigen Fieber gestorben; als nun der Apotheker einstmals des Abends um 10 Uhr mit seiner Familie in seiner Stube sitzt, so pocht es an die Stubenthür. Die Magd öffnet die Thüre, es ist aber Niemand draußen. Es währt nicht lange, so pocht es noch einmal an und nach abermaliger Eröffnung der Thüre sieht man abermals Niemanden. Weil nun aber Jemand in dem Hause des Apothekers wohnte, der kleine Kinder hatte, so meinte ersterer, es wären diese, die ihn vexiren wollten, er ging daher zu seinem Miethsmann hinauf und beschwerte sich darüber. Dieser aber antwortete, er sehe ja selbst, daß seine Kinder bei ihm in der Stube wären, sie wären noch nicht aus derselben herausgekommen. Indem sie noch so mit einander hierüber reden, pochte es abermals an die Thüre des Miethsmanns an. Sie öffnen dieselbe, erblicken aber Niemand. Sie gehen nun insgesammt hinunter in die Wirthsstube, | ||
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