sagen:graessepreussen306
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| + | ====== Der Ring der Familie von Veltheim ====== | ||
| + | Nach Reinhard, Beiträge, Bd. II. S. 156 etc. | ||
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| + | Im 12. Jahrhundert in den Jahren 1119-1125 ist ein gewisser Rötger von Veltheim Erzbischof von Magdeburg und der erste der Magdeburgischen Bischöfe gewesen, der sich in seinem Titel von Gottes Gnaden schrieb. Er soll des gleichnamigen Rütger von Veltheim und eines Fräulein von Lengsfeld Sohn gewesen sein. Derselbe dürfte der erste Besitzer des berühmten, noch heute in der Veltheim' | ||
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| + | Nach einer andern Sage soll in alten Zeiten ein unbekannter Reisender zu einer Wittwe von Veltheim, welche zu Herbke wohnte, gekommen, von derselben wohl aufgenommen und bei der ihm daselbst zugestoßenen Krankheit liebreich verpflegt worden sein. Dieser Fremde habe daher vor seinem Absterben seiner gütigen Pflegerin zur Bezeugung seiner Dankbarkeit diesen Ring hinterlassen, | ||
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| + | In Herbke befindet sich nun heute noch das Originalporträt eines gewissen Burchard von Veltheim (geb. 1579, gest. 1625), auf welchem derselbe am Mittelfinger der rechten Hand denselben trägt. Nach der Tradition nun haben sich dessen zwei Söhne, Josias und Gottschalk, bei der Theilung der väterlichen Güter jener das Gut Osterau, dieser hingegen das Gut Herbke gewählt, aber sich über den Besitz des Ringes, auf welchem eine besondere Segenskraft ruhen sollte, nicht vereinigen können und schließlich sich dahin verglichen, daß Josias den in einen neuen goldenen Ring gefaßten Stein des rechten Geschlechtspalladiums, | ||
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| + | Den Gottschalk von Veltheim und seine Nachkommen betraf nun mancherlei Unglück und Widerwärtigkeit. Mit Hempko von Veltheim, Gottschalks Sohn, starb 1681 die männliche Linie des Hauses aus, nachdem dessen Geschwister, | ||
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| + | Josias, welcher daran unschuldig war, erlebte zwar mehr Glück, aber auch verschiedene Unglücksfälle. Sein Sohn Otto Ludwig litt viel von Krankheiten, | ||
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