sagen:graessepreussen305
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| + | ====== Das Bild im Dome zu Magdeburg ====== | ||
| + | Nach Relßieg Bd. I. S. 246 etc | ||
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| + | Im Dome zu Magdeburg befindet sich ein altes Gemälde, auf welchem eine Frau in einem Costüm aus dem Ende des 14. Jahrhunderts dargestellt ist, zu deren Füßen drei kleine Kinder sich befinden. Es stellt dasselbe Frau Mathilde von Heideck dar, die Gemahlin eines reichen Magdeburger Patriciers, der um die Mitte des 14. Jahrhunderts von seinen Eltern außer andern Besitzungen in der Nähe der Stadt ein prächtiges Haus, die sogenannte Heideckerei am Breitenwege zu Magdeburg, dem alten Markte gegenüber, geerbt hatte. Sie selbst stammte von der Burg Rogätz, an der Elbe bei Magdeburg gelegen, ab und es wird von ihr folgende sonderbare Sage erzählt. | ||
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| + | Als sie nämlich ihres ersten Töchterleins genesen war, ward sie sehr krank und von Stunde zu Stunde schlechter, so daß sie nach wenigen Tagen ihren Geist aufgegeben zu haben schien. Sie ward also öffentlich ausgestellt und dann nach der Sitte jener Zeit eingesargt und in die Familiengruft der Heideck' | ||
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| + | Es giebt übrigens noch ein anderes altes Bild in Magdeburg, auf dem ein Pferd dargestellt ist, welches ein Stock hoch aus einem Hause zum Fenster herausguckt. Dasselbe scheint sich auf dieselbe Sage zu beziehen. Denn man erzählt, es habe einst ein Magdeburger Bürger seine Frau durch schnellen Tod verloren. Als sie nun begraben worden war und der Gatte und die Leidtragenden, | ||
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