sagen:graessepreussen295
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| + | ====== Wie Dr. Faust einen Kellnerjungen zu Magdeburg gefressen hat ====== | ||
| + | Nach Lercheimer, Christlich Bedenken vnd Erinnerung von der Zauberei. Speier 1597 in 12. S. 52. | ||
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| + | Es saß einmal Johannes Faust von Knütlingen zu Magdeburg im Wirthshaus und trank dort Andern zu, wie es der Sachsen und auch anderer Deutschen Brauch ist. Da ihm nun des Wirths Junge seine Kanne oder Becher zu voll schenkte, schalt er ihn und drohte ihm, er wolle ihn fressen, wenn er es noch ein Mal thäte. Der spottete seiner und sprach: »ja wohl, freßt auch uns!« und schenkte ihm abermals zu voll. Da sperrt der Faust sein Maul auf und frißt ihn; hierauf erwischt er den Kübel mit dem Kühlwasser und spricht: »auf einen guten Bissen gehört ein guter Trunk«, und säuft auch dies aus. | ||
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| + | Nun redet aber der Wirth seinem Gaste ernstlich zu, er solle ihm seinen Diener wieder verschaffen, | ||
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| + | Viel weiter hat einst ein Mönch zu Erfurt das Maul aufgethan, da er auf dem Markte das Fuder Heu mit Wagen und Roß verschlang, das der Bauer darnach draußen vor dem Thore stehen fand. | ||
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