sagen:graessepreussen278
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| + | ====== Die heilige Leichnams-Kapelle zu Magdeburg ====== | ||
| + | Nach Pomarius F.N. (verso) | ||
| + | und Gengenbach S. 30. | ||
| + | Anders bei Relßieg Th. I. S. 113 etc. | ||
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| + | Im Jahre des Herrn 1515 brach ein böser Bube, genannt Franz Theilig, des Nachts in die St. Paulskirche zu Magdeburg und stahl daselbst die Büchse mit den Hostien oder Oblaten, so man zum Sacrament braucht, und ging damit des Morgens in die St. Petrikirche, | ||
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| + | Da soll es sich begeben haben, daß einer mit einer Kufe, womit man das Wasser zum Bierbrauen fährt, von der Elbe her gefahren kam, und da er an den Ort, wo das Sacrament lag, gelangte, sollen die Pferde stehen geblieben sein und nicht fortgewollt haben. In dem Augenblicke ist der Kufenführer das Sacrament, welches dort lag, gewahr geworden, und dasselbe ist von einem Müller, Namens Jonathan Krenz, der von Ohngefähr dazu gekommen, mit seinem Schwerte aufgehoben worden. Indeß ist aber der Dieb von den Juden auf dem Kleiderhofe ergriffen und hernach geschleift worden. Auch sollen die Bürger auf der Stätte, wo sich das Sacrament wieder gefunden hatte, eine Kapelle gebaut und sie die des heiligen Leichnams geheißen und zum Gedächtniß die Geschichte hineinmalen, | ||
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| + | Diese Kapelle stand noch zu Ende des 16. Jahrhunderts hinter dem St. Marien-Magdalenenkloster unten am St. Peters-Kirchhof, | ||
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