sagen:gottschee
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| - | ====== Gottschee ====== | ||
| - | Volks-Sagen. Eisenach. 1795. 173–188. | ||
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| - | In der unter-crainischen Stadt [[geo: | ||
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| - | Die Frau dieses Jägers war in die Stadt hinunter gegangen, er selbst, von Schläfrigkeit befallen, hatte sich unter eine [[typ: | ||
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| - | Erschrocken sprang der Vater auf, sein Kind zu retten Willens, faßte es rasch und mühte sich, die linke Hand von dem unsichtbaren Führer loszumachen. Mit nicht geringer Anstrengung bewerkstelligte er das zuletzt und riß die Hand des Kindes los aus einer andern, die der Jäger nicht sah, aber eiskalt zu seyn fühlte. Das Kind war übrigens unerschrocken und erzählte: wie daß ein alter Mann gekommen sey, mit langem Bart, rothen Augen, in schwarze Kleider angethan und ein ledernes Käppchen auf, habe sich freundlich angestellt und ihm viel schöne Sachen versprochen, | ||
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| - | Abends desselben Tags hörte der [[typ: | ||
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| - | Sieben Greise, mit kahlen Häuptern, in tiefem Schweigen saßen in einem länglichten Raume. Weiter ging der Jäger durch einen engen Gang in ein kleines Gewölbe, wo er einen kleinen [[typ: | ||
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| - | Nach diesem wurde der [[typ: | ||
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| - | Nach diesen Worten wurde der [[typ: | ||
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| - | Allein unglücklicherweise kam niemand in drei ganzen Tagen zum [[typ: | ||
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| - | Die Verheißung des alten Wegweisers blieb indessen unerfüllt, doch erfuhr der Jäger, daß er ihn in dem Vorgeben, diese Geister seyen die alten Schloßbewohner, | ||
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| - | //Quelle: Brüder Grimm, Deutsche Sagen, Band 1, S. 217–220, 1816// | ||
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sagen/gottschee.1623159671.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
