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sagen:gott_weint_mit_dem_unschuldigen

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-Gott weint mit dem Unschuldigen. 
-Mündlich, aus Hessen. 
  
-In Hanau ward zu einer Zeit eine Frau wegen eines schweren Verbrechens angeklagt und zum Tod verurtheilt. Als sie auf den Richtplatz kam, sprach sie: „wie der Schein auch gegen mich gezeugt hat, ich bin unschuldig, so gewiß, als Gott jetzt mit mir weinen wird.“ Worauf [463] es von heiterem Himmel zu regnen anfing. Sie ward gerichtet, aber später kam ihre Unschuld an den Tag.  
- 
-Autor: Brüder Grimm 
-Titel: Gott weint mit dem Unschuldigen 
-aus: Deutsche Sagen, Band 1, S. 462 - 463 
-Auflage: 1. Auflage 
-Erscheinungsdatum: 1816 
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