sagen:gau042
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| - | Im Lande Limburg liegt ein altes Schloß, das ist Falkenberg genannt, darin es spukt und umgeht. Eine Stimme ruft gegen die vier Wände den Klageruf: »Mörder! Mörder!« – Zwei kleine Flämmchen flackern vor der Stimme her, aber den Rufer sieht keiner. Und das ist also seit sechshundert Jahren. Damals, vor so langer Zeit, stand das Schloß noch in seinem Glanze, zwei Brüder von Falkenberg wohnten darin, die hießen Waleram und Reginald, und sie liebten beide die schöne Tochter eines Grafen von Cleve, Alix. Waleram war der Glückliche, | + | Im Lande [[region: |
| Es lebte dazumal nicht allzu weit vom Schlosse Falkenberg ein frommer Einsiedler, dessen Klause neben einer kleinen Kapelle stand. Bei dem klopfte es an um Mitternacht und begehrte Einlaß im Namen des Himmels. Reginald war's, den die Reue marterte und auf dessen Gesicht die Spur einer blutigen Hand unaustilgbar sichtbar war, ein Wahrzeichen, | Es lebte dazumal nicht allzu weit vom Schlosse Falkenberg ein frommer Einsiedler, dessen Klause neben einer kleinen Kapelle stand. Bei dem klopfte es an um Mitternacht und begehrte Einlaß im Namen des Himmels. Reginald war's, den die Reue marterte und auf dessen Gesicht die Spur einer blutigen Hand unaustilgbar sichtbar war, ein Wahrzeichen, | ||
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