sagen:fromme_klosterfrauen
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| - | Da wo die [[region: | + | P. Stolz: Die Sagen der Eifel nebst anderen deutschen Sagen und Märchen. Aachen 1888, Seite 73 und 74; |
| - | Besonders hatte es die raue Bande auf die Zerstörung des stillen Frauenklosters abgesehen. Die friedsamen Bewohnerinnen wurden von den Ruchlosen geschändet und [[typ:mord|hingemordet]], die kostbaren Gegenstände geraubt | + | Da wo die [[region:erft|Erft]] erst vor kurzem ihre Quellen verlassen hat, liegt die altehrwürdige Stadt [[geo: |
| - | Wie die Kunde von einem [[typ: | + | Besonders hatte es die raue Bande auf die Zerstörung |
| - | Doch zuviel war es, was die Barmherzigkeit der Menschen den drei frommen | + | Wie die Kunde von einem Wunder nahm man die Nachricht entgegen, dass drei der frommen |
| - | Seit ihrer Errettung sah man die [[typ: | + | Doch zuviel war es, was die Barmherzigkeit der Menschen den drei frommen Schwestern zuwenden wollte. Sie lehnten daher für die Zukunft fast alle Gaben ab und sagten, man möge doch den Armen und Hungernden diese Almosen reichen. Diese Äußerung hielten |
| - | Doch welcher Anblick bot sich den Eintretenden dar! Da lagen die drei frommen Klosterfrauen bleichen Antlitzes auf dem Boden ihres Gemaches – sie waren [[typ: | + | Seit ihrer Errettung sah man die Nonnen täglich des Morgens zur Kirche wandeln; es musste also auffallen, dass schon seit mehreren Tagen sie niemand mehr gesehen hatte. Die Leute wurden neugierig und man ging zu der Zelle hin, die den frommen Schwestern zum Aufenthalt angewiesen war. |
| - | //Quelle: P. Stolz: Die Sagen der Eifel nebst anderen deutschen Sagen und Märchen. Aachen 1888, Seite 73 und 74; [[https:// | + | Doch welcher Anblick bot sich den Eintretenden dar! Da lagen die drei frommen Klosterfrauen bleichen Antlitzes auf dem Boden ihres Gemaches – sie waren verhungert. |
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sagen/fromme_klosterfrauen.1594210064.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
