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sagen:fiwanix09

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sagen:fiwanix09 [2024/06/27 11:19] ewuschsagen:fiwanix09 [2025/01/30 17:49] (aktuell) – Externe Bearbeitung 127.0.0.1
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 ====== Hühnchengrab und Wassermann ====== ====== Hühnchengrab und Wassermann ======
  
-    Sage aus der Sagensammlung von M. Rothe entnommen+    Sagensammlung von M. Rothe
  
-Der Wanderer, der von [[geo:Finsterwalde]] kommt, an der Bergmühle vorbei über den Goldberg geht und den alten Weg nach Eichholz benutzt, sieht linker Hand ein großes Wiesengelände liegen. Durch diese Wiesen führte früher ein Gang oder Steg nach Drößig. Das war noch ein ganzes Stück vor dem Junkerbusch, zu DDR-Zeiten in Jungfernbusch umbenannt, da es ja keine Junker in der DDR mehr gab. +Der Wanderer, der von [[geo:Finsterwalde]] kommt, an der Bergmühle vorbei über den Goldberg geht und den alten Weg nach [[geo:eichholzheideland|Eichholz]] benutzt, sieht linker Hand ein großes Wiesengelände liegen. Durch diese Wiesen führte früher ein Gang oder Steg nach [[geo:Drößig]]. Das war noch ein ganzes Stück vor dem Junkerbusch, zu DDR-Zeiten in Jungfernbusch umbenannt, da es ja keine Junker in der DDR mehr gab. 
  
 Ging man nun diesen Weg entlang, so kam man an einen verhältnismäßig großen, einstmals fast runden aber nicht allzu hohen Hügel vorbei. Ein großer Feldstein obenauf zeigte diese Stellte weithin an. An einer Seite des Findlings sollen ursprünglich irgendwelche Zeichen eingraviert gewesen sein. Die alten Leute erzählten immer wieder, daß das ein Hühnchengrab sein soll. Ging man nun diesen Weg entlang, so kam man an einen verhältnismäßig großen, einstmals fast runden aber nicht allzu hohen Hügel vorbei. Ein großer Feldstein obenauf zeigte diese Stellte weithin an. An einer Seite des Findlings sollen ursprünglich irgendwelche Zeichen eingraviert gewesen sein. Die alten Leute erzählten immer wieder, daß das ein Hühnchengrab sein soll.
 Hühnchen ist hier die hiesige Verstümmelung von Hühnichen, und die Hühni-chen sollen früher hier gewohnt und ihren Stammesführer in dem großen Hügel bestattet haben. Und so hat sich, wie der Volksmund uns überliefert, die Kunde von den einstigen Vorfahren erhalten. Hühnchen ist hier die hiesige Verstümmelung von Hühnichen, und die Hühni-chen sollen früher hier gewohnt und ihren Stammesführer in dem großen Hügel bestattet haben. Und so hat sich, wie der Volksmund uns überliefert, die Kunde von den einstigen Vorfahren erhalten.
  
-Ging man nun diesen Weg ein kleines Stückchen weiter, so kam man an eine mit Schilf und Rohr bewachsene Stelle und eine kleine Quelle, deren Wasser in einen kleinen Wiesengraben floß. Die Quelle soll früher einmal fast rund gewesen sein, so vier Meter breit und sechs Meter lang. Früher traute sich dort keine Frau oder kein Mädchen vorbei, denn es hieß, in der Quelle wohnte ein Wassermann, der die Frauen wegfing.+Ging man nun diesen Weg ein kleines Stückchen weiter, so kam man an eine mit Schilf und Rohr bewachsene Stelle und eine kleine Quelle, deren Wasser in einen kleinen Wiesengraben floß. Die Quelle soll früher einmal fast rund gewesen sein, so vier Meter breit und sechs Meter lang. Früher traute sich dort keine Frau oder kein Mädchen vorbei, denn es hieß, in der Quelle wohnte ein [[wesen:Wassermann]], der die Frauen wegfing.
  
 //Quelle: [[buch:shkfiwa|Sagen aus dem Heimatkreis Finsterwalde]] 2017. Nr. 9// //Quelle: [[buch:shkfiwa|Sagen aus dem Heimatkreis Finsterwalde]] 2017. Nr. 9//
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-{{tag>sagen shkfiwa niederlausitz mrothe wassermann v0}}+{{tag>sagen shkfiwa v2a}}
sagen/fiwanix09.1719479972.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)