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sagen:fiwaludki07

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 ====== Der Lüttchenberg bei Göllnitz ====== ====== Der Lüttchenberg bei Göllnitz ======
  
-    R. Scharnweber O. Jungrichter: Sagen, Anekdoten und Schnurren aus dem Kreise Luckau N.-L., Berlin 1933 +    R. Scharnweber und O. Jungrichter: Sagen, Anekdoten und Schnurren aus dem Kreise Luckau N.-L., Berlin 1933
-    der Sagensammlung von M. Rothe entnommen+
  
 Der Lüttchenberg bei [[geo:Göllnitz]] hat seinen Namen von den [[wesen:luttchen|Lüttchen]]. Das sind kleine Männlein, die tief im Innern des Berges ihr Wesen treiben. Was sie dort schaffen, hat noch niemand ergründet, doch geht die Sage, daß sie dort in der Tiefe unendliche Schätze verborgen hätten. Gold und Silber, aus denen sie die herrlichsten Schmuckstücke schmiedeten, goldene und silberne Ketten, Armbänder, Nadeln und Trinkgefäße. Doch hat noch niemand etwas davon zu sehen bekommen. Der Lüttchenberg bei [[geo:Göllnitz]] hat seinen Namen von den [[wesen:luttchen|Lüttchen]]. Das sind kleine Männlein, die tief im Innern des Berges ihr Wesen treiben. Was sie dort schaffen, hat noch niemand ergründet, doch geht die Sage, daß sie dort in der Tiefe unendliche Schätze verborgen hätten. Gold und Silber, aus denen sie die herrlichsten Schmuckstücke schmiedeten, goldene und silberne Ketten, Armbänder, Nadeln und Trinkgefäße. Doch hat noch niemand etwas davon zu sehen bekommen.
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 Das Männlein aber wanderte den Weg zum Berg zurück und wartete auf die Mitternachtsstunde, in der er sich wieder öffnen mußte. Mit großem Jubel wurde es von den Seinen empfangen, die es schon Das Männlein aber wanderte den Weg zum Berg zurück und wartete auf die Mitternachtsstunde, in der er sich wieder öffnen mußte. Mit großem Jubel wurde es von den Seinen empfangen, die es schon
-verloren geglaubt hatten. Der Knecht aber fand am nächsten Morgen auf dem Platz, wo er seine Sachen hinzulegen pflegte, einen großen Klumpen Gold. Den hatten ihm die Lüttchen hingelegt. Er nahm das Gold, verbarg es in seinem Rock und nahm am Ende des Monats seinen Abschied. In einem fernen Dorfe kaufte er sich an, nahm ein Weib und lebte noch lange Jahre in Glück und Zufriedenheit. Seinen Kindern erzählte er noch oft die seltsame Geschichte von dem Besuch des Männleins im Menschenlande. 4), 8), 9)+verloren geglaubt hatten. Der Knecht aber fand am nächsten Morgen auf dem Platz, wo er seine Sachen hinzulegen pflegte, einen großen Klumpen Gold. Den hatten ihm die Lüttchen hingelegt. Er nahm das Gold, verbarg es in seinem Rock und nahm am Ende des Monats seinen Abschied. In einem fernen Dorfe kaufte er sich an, nahm ein Weib und lebte noch lange Jahre in Glück und Zufriedenheit. Seinen Kindern erzählte er noch oft die seltsame Geschichte von dem Besuch des Männleins im Menschenlande.
  
 //Quelle: [[buch:shkfiwa|Sagen aus dem Heimatkreis Finsterwalde]] 2018. Nr. 7// //Quelle: [[buch:shkfiwa|Sagen aus dem Heimatkreis Finsterwalde]] 2018. Nr. 7//
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-{{tag>sagen shkfiwa niederlausitz mrothe luttchen v0}}+{{tag>sagen shkfiwa v2a}}
sagen/fiwaludki07.1719485226.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)