Benutzer-Werkzeuge

Webseiten-Werkzeuge


sagen:fiwaludki04

Unterschiede

Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen angezeigt.

Link zu dieser Vergleichsansicht

Beide Seiten der vorigen RevisionVorhergehende Überarbeitung
Nächste Überarbeitung
Vorhergehende Überarbeitung
sagen:fiwaludki04 [2024/06/27 12:31] ewuschsagen:fiwaludki04 [2025/01/30 17:49] (aktuell) – Externe Bearbeitung 127.0.0.1
Zeile 5: Zeile 5:
 ====== Die Littiche ====== ====== Die Littiche ======
  
-    der Sagensammlung von MRothe entnommen+    RScharnweber und O. Jungrichter: Sagen, Anekdoten und Schnurren aus dem Kreise Luckau N.-L., Berlin 1933
  
 Vor vielen Jahren lebten im Erdinnern des Galgenberges bei [[geo:Sallgast]] die [[wesen:luttchen|Littiche]]. Dieses waren kleine Menschen. Sie kochten, wuschen und buken in ihren Wohnungen. Von Noacks, die früher auf Mittrachs Wirtschaft wohnten, holten sie sich die Kuchenbleche. Ein Blech wurde immer von sieben Littichen getragen. Als sie einmal buken, kam eine Frau am Galgenberg vorbei und sah ihnen eine Weile bei der Arbeit zu. Als die Littiche die Frau erblickten, verschwanden sie alle. So ging es viele Jahre, doch als das Läuten der Glocken im Dorf begann, da verschwanden sie für immer, denn sie konnten das Glockengeläut nicht vertragen. Von der Zeit an sind sie keinem Menschen mehr zu nahegekommen. Wenn wir auf dem Galgenberg nachgraben, so finden wir heut' noch ihre Töpfchen, Teller und Schüsseln. Vor vielen Jahren lebten im Erdinnern des Galgenberges bei [[geo:Sallgast]] die [[wesen:luttchen|Littiche]]. Dieses waren kleine Menschen. Sie kochten, wuschen und buken in ihren Wohnungen. Von Noacks, die früher auf Mittrachs Wirtschaft wohnten, holten sie sich die Kuchenbleche. Ein Blech wurde immer von sieben Littichen getragen. Als sie einmal buken, kam eine Frau am Galgenberg vorbei und sah ihnen eine Weile bei der Arbeit zu. Als die Littiche die Frau erblickten, verschwanden sie alle. So ging es viele Jahre, doch als das Läuten der Glocken im Dorf begann, da verschwanden sie für immer, denn sie konnten das Glockengeläut nicht vertragen. Von der Zeit an sind sie keinem Menschen mehr zu nahegekommen. Wenn wir auf dem Galgenberg nachgraben, so finden wir heut' noch ihre Töpfchen, Teller und Schüsseln.
Zeile 11: Zeile 11:
 //Quelle: [[buch:shkfiwa|Sagen aus dem Heimatkreis Finsterwalde]] 2018. Nr. 4// //Quelle: [[buch:shkfiwa|Sagen aus dem Heimatkreis Finsterwalde]] 2018. Nr. 4//
 ---- ----
-{{tag>sagen shkfiwa niederlausitz mrothe luttchen sallgast kuchenblech glockenläuten galgenberg v2}}+{{tag>sagen shkfiwa v2a}}
sagen/fiwaludki04.1719484315.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)