sagen:fiwake12
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| ====== Die Kastanie von Grabig - und Der Mordbaum beim Dörfchen Grabig ====== | ====== Die Kastanie von Grabig - und Der Mordbaum beim Dörfchen Grabig ====== | ||
| - | | + | Sagensammlung von M. Rothe, |
| + | R. Scharnweber und O. Jungrichter: | ||
| - | Sie ist ein in der Geschichte noch junger Baum. „Nur" | + | Sie ist ein in der Geschichte noch junger Baum. „Nur" |
| - | Die Sage dazu, die inzwischen in den Dörfern Dabern, Gahro, Weißagk und Pahlsdorf kursiert, lautet in etwa so: | + | Die Sage dazu, die inzwischen in den Dörfern |
| - | „Es war einmal ein Bauer aus den Nachbardorfe Döbern = Dabern, der hatte immer Streit mit der Obrigkeit, denn man hatte ihn vor Jahren ei nes seiner von ihm gehegten, gepflegten und bestellten Felder und eine kleine Abteilung Wald des seit unzähligern Jahren wüst liegenden Dörfchens Grabig weggenommen. Einer derjenigen, der einen großen Anteil daran hatte war der Gendarm und Waldreuther. Seitdem trachtete der Bauer danach, diesen Gendarm eins auszuwischen, | + | „Es war einmal ein Bauer aus den Nachbardorfe Döbern = Dabern, der hatte immer Streit mit der Obrigkeit, denn man hatte ihn vor Jahren ei nes seiner von ihm gehegten, gepflegten und bestellten Felder und eine kleine Abteilung Wald des seit unzähligern Jahren wüst liegenden Dörfchens Grabig weggenommen. Einer derjenigen, der einen großen Anteil daran hatte war der Gendarm und Waldreuther. Seitdem trachtete der Bauer danach, diesen Gendarm eins auszuwischen, |
| Der Gendarm beobachtete ständig den Bauern. Einmal traf er diesen in seiner ehemaligen Waldparzelle an und vermutete, daß der Bauer wilddieben wollte. Da er zu Pferde war und der Bauer zu Fuß jagte er ihn. Der Bauer jedoch rannte hinter einen großen und alten Baum, der Gendarm immer hinterher. Aber er konnte den Bauern nicht fangen, auch nicht mit seinem Säbel schlagen. In seiner Angst griff der Bauer zu seiner Flinte und so wie beide immer um den Baum herumjagten, | Der Gendarm beobachtete ständig den Bauern. Einmal traf er diesen in seiner ehemaligen Waldparzelle an und vermutete, daß der Bauer wilddieben wollte. Da er zu Pferde war und der Bauer zu Fuß jagte er ihn. Der Bauer jedoch rannte hinter einen großen und alten Baum, der Gendarm immer hinterher. Aber er konnte den Bauern nicht fangen, auch nicht mit seinem Säbel schlagen. In seiner Angst griff der Bauer zu seiner Flinte und so wie beide immer um den Baum herumjagten, | ||
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