sagen:fiwake12
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| + | ====== Die Kastanie von Grabig - und Der Mordbaum beim Dörfchen Grabig ====== | ||
| + | Sagensammlung von M. Rothe, | ||
| + | R. Scharnweber und O. Jungrichter: | ||
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| + | Sie ist ein in der Geschichte noch junger Baum. „Nur" | ||
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| + | Die Sage dazu, die inzwischen in den Dörfern [[geo: | ||
| + | „Es war einmal ein Bauer aus den Nachbardorfe Döbern = Dabern, der hatte immer Streit mit der Obrigkeit, denn man hatte ihn vor Jahren ei nes seiner von ihm gehegten, gepflegten und bestellten Felder und eine kleine Abteilung Wald des seit unzähligern Jahren wüst liegenden Dörfchens Grabig weggenommen. Einer derjenigen, der einen großen Anteil daran hatte war der Gendarm und Waldreuther. Seitdem trachtete der Bauer danach, diesen Gendarm eins auszuwischen, | ||
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| + | Der Gendarm beobachtete ständig den Bauern. Einmal traf er diesen in seiner ehemaligen Waldparzelle an und vermutete, daß der Bauer wilddieben wollte. Da er zu Pferde war und der Bauer zu Fuß jagte er ihn. Der Bauer jedoch rannte hinter einen großen und alten Baum, der Gendarm immer hinterher. Aber er konnte den Bauern nicht fangen, auch nicht mit seinem Säbel schlagen. In seiner Angst griff der Bauer zu seiner Flinte und so wie beide immer um den Baum herumjagten, | ||
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| + | Irgendwie gelang es dem Bauern, die Flinte zu laden und auf den Gendarmen zu schießen. Dieser fiel um und war sofort tot. Die ganze Sache kam heraus und der Bauer in „Priesonk" | ||
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| + | In der Umgebung dieser alten Kastanie waren noch lange mehrere etwa gleichaltrige Buchen und einige uralte Äpfelbäume vorhanden. Doch nun noch etwas zu der alten Kastanie. In ihrer Kindheit wuchs sie auf dem Hofe einer Försterei, die den Namen des untergegangenen kleinen Dörfchens trug, Försterei Grabig. 1932 sah sie, wie die große Scheune der Försterei durch Brandstiftung vernichtet wurde. Später erlebte sie die zahlreichen Fliegerangriffe auf den Feldflugplatz Gahro, und noch viel später mußte sie mit ansehen, wie das letzte Wohnhaus, also die Försterei, abgerissen wurde. Dann herrschte Stille, solange bis Finsterwalder Bodenforscher kamen, und anfingen, die Umgebung systematisch zu erforschen. Nach dem bisherigen Erkenntnisstand standen an einem alten Wege vier oder 5 Gehöfte. Alte Ackerflächen, | ||
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| + | Doch was sie nicht sehen konnte, das fand vor ca. 5 000 Jahren statt. Da siedelten nämlich bereits Menschen der Jungsteinzeit und vor ca. 2 500 Jahren sogenannte „Westgermanen" | ||
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sagen/fiwake12.1719320101.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
