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sagen:fiwake08

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 ====== Der Schatz vom Siebenstern ====== ====== Der Schatz vom Siebenstern ======
  
-    Sage der Sagensammlung von M. Rothe entnommen+    Sagensammlung von M. Rothe
  
-Als die [[volk:Franzosen]] Anfang Mai des Jahres 1813 die alte Poststraße entlang zogen, die [[geo:massenniederlausitz|Massen]] und [[geo:rutzkau|Rutzke]] verbindet, richteten sie sich ein Lager für einige Tage am Siebenstern ein. Zu ihrem bisherigen Beutegut gehörten u.a. auch 2 Fäßchen mit Gold- und Silbermünzen.+Als die [[volk:Franzosen]] Anfang Mai des Jahres 1813 die alte Poststraße entlang zogen, die [[geo:massennl|Massen]] und [[geo:rutzkau|Rutzke]] verbindet, richteten sie sich ein Lager für einige Tage am Siebenstern ein. Zu ihrem bisherigen Beutegut gehörten u.a. auch 2 Fäßchen mit Gold- und Silbermünzen.
  
 Da der Ruheplatz für zwei Tage ausersehen war, kam beim Truppführer die Frage auf, wohin mit den Geldstücken in der Zeit, wo die Mannschaften in die Umgebung ausschweiften um zu requirieren. Stehen lassen wollte er die Geldbeute auch nicht im Zelt, denn in der unbeaufsichtigten Zwischenzeit hätten die beiden Fäßchen bestimmt "Beine bekommen" und wären für immer verschwunden gewesen. Da hatte der Anführer eine blendende Idee, nahm die beiden Fäßchen mit den Geldstücken und ging in einem von seinen Kameraden unbeobachteten Moment gute 150 Schritt weit in den Wald hinein. Dort vergrub er die beiden Fäßchen. Damit er bei einem späteren Zurückkommen auch alles wieder finden konnte, nahm er sein Bajonett und schlug an den rechten wie auch linken Baum jeweils ein Zeichen ein, daß nur ihm bekannt war. Da der Ruheplatz für zwei Tage ausersehen war, kam beim Truppführer die Frage auf, wohin mit den Geldstücken in der Zeit, wo die Mannschaften in die Umgebung ausschweiften um zu requirieren. Stehen lassen wollte er die Geldbeute auch nicht im Zelt, denn in der unbeaufsichtigten Zwischenzeit hätten die beiden Fäßchen bestimmt "Beine bekommen" und wären für immer verschwunden gewesen. Da hatte der Anführer eine blendende Idee, nahm die beiden Fäßchen mit den Geldstücken und ging in einem von seinen Kameraden unbeobachteten Moment gute 150 Schritt weit in den Wald hinein. Dort vergrub er die beiden Fäßchen. Damit er bei einem späteren Zurückkommen auch alles wieder finden konnte, nahm er sein Bajonett und schlug an den rechten wie auch linken Baum jeweils ein Zeichen ein, daß nur ihm bekannt war.
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 //Quelle: [[buch:shkfiwa|Sagen aus dem Heimatkreis Finsterwalde]] 2020. Nr. 8// //Quelle: [[buch:shkfiwa|Sagen aus dem Heimatkreis Finsterwalde]] 2020. Nr. 8//
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-{{tag>sagen shkfiwa niederlausitz mrothe 1813 napoleonischekriege massenniederlausitz rutzkau geldfass gold silber vergraben bajonett schatz siebenstern ungehoben v2}}+{{tag>sagen shkfiwa niederlausitz mrothe 1813 napoleonischekriege massennl rutzkau geldfass gold silber vergraben bajonett schatz siebenstern ungehoben v2}}
sagen/fiwake08.1719497168.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)