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sagen:fiwagold19

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 ====== Die "Blaue Blume" von Fischwasser ====== ====== Die "Blaue Blume" von Fischwasser ======
  
-    der Sagensammlung von M. Rothe entnommen,+    Sagensammlung von M. Rothe,
     Überlieferungen von H. Grosse     Überlieferungen von H. Grosse
  
-Eines Tages, vor vielen hundert Jahren, es war im Spätsommer, erhielt der Sohn des Büdners Johannes, eine Nachricht vom Dobrilugker Abt. Johannes Erwin, wie er gerufen wurde, bekam große Angst, denn was der Abt von ihm wolle, konnte er sich nicht vorstellen. Mit zitternden Knien und bangem Herzen machte er sich auf den Weg von Fischwasser nach dem Kloster Dobrilugk. Der Abt war weithin als streng bekannt und demzufolge bei den Landbewohnern mehr gefürchtet als beliebt. Im Dobrilugker Kloster angekommen, mußte er eine ganze Weile warten, dann endlich hieß man ihn, zum Abte zu kommen. Das Gespräch verlief sehr freundlich und Johannes Erwin konnte lange nicht den Sinn des Gespräches erraten. Doch dann, ganz zum Schluß des Gespräches, sagte der Abt, warum er ihn zum Kloster kommen ließ. Der Abt beabsichtigte, eine kleine Schafherde, gerade eine Mandel stark, von eben diesem Johannes Erwin auf den saftigen Wiesen rund um Fischwasser hüten zu lassen. Bis zum Frost sollte diese Hutung dauern, dann wollte er ihn gut entlohnen.+Eines Tages, vor vielen hundert Jahren, es war im Spätsommer, erhielt der Sohn des Büdners Johannes, eine Nachricht vom Dobrilugker Abt. Johannes Erwin, wie er gerufen wurde, bekam große Angst, denn was der Abt von ihm wolle, konnte er sich nicht vorstellen. Mit zitternden Knien und bangem Herzen machte er sich auf den Weg von Fischwasser nach dem [[kirche:klosterdobrilugk|Kloster Dobrilugk]]. Der Abt war weithin als streng bekannt und demzufolge bei den Landbewohnern mehr gefürchtet als beliebt. Im Dobrilugker Kloster angekommen, mußte er eine ganze Weile warten, dann endlich hieß man ihn, zum Abte zu kommen. Das Gespräch verlief sehr freundlich und Johannes Erwin konnte lange nicht den Sinn des Gespräches erraten. Doch dann, ganz zum Schluß des Gespräches, sagte der Abt, warum er ihn zum Kloster kommen ließ. Der Abt beabsichtigte, eine kleine Schafherde, gerade eine Mandel stark, von eben diesem Johannes Erwin auf den saftigen Wiesen rund um [[geo:Fischwasser]] hüten zu lassen. Bis zum Frost sollte diese Hutung dauern, dann wollte er ihn gut entlohnen.
  
 Daß der Abt, der sehr schlau war, darin gleich wieder mehrere Vorteile für sich und sein Kloster sah, konnte Johannes Erwin nicht wissen, geschweige noch ahnen. So willigte er ein. Er bekam die kleine Schafherde und trieb sie munter nach Hause.  Daß der Abt, der sehr schlau war, darin gleich wieder mehrere Vorteile für sich und sein Kloster sah, konnte Johannes Erwin nicht wissen, geschweige noch ahnen. So willigte er ein. Er bekam die kleine Schafherde und trieb sie munter nach Hause. 
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 //Quelle: [[buch:shkfiwa|Sagen aus dem Heimatkreis Finsterwalde]] 2022. Nr. 19// //Quelle: [[buch:shkfiwa|Sagen aus dem Heimatkreis Finsterwalde]] 2022. Nr. 19//
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sagen/fiwagold19.1719495632.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)