Benutzer-Werkzeuge

Webseiten-Werkzeuge


sagen:fiwagold06

Unterschiede

Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen angezeigt.

Link zu dieser Vergleichsansicht

Beide Seiten der vorigen RevisionVorhergehende Überarbeitung
Nächste Überarbeitung
Vorhergehende Überarbeitung
sagen:fiwagold06 [2024/06/27 15:36] ewuschsagen:fiwagold06 [2025/01/30 17:49] (aktuell) – Externe Bearbeitung 127.0.0.1
Zeile 5: Zeile 5:
 ====== Die brennenden Kohlen ====== ====== Die brennenden Kohlen ======
  
-    der Sagensammlung von M. Rothe entnommen,+    Sagensammlung von M. Rothe,
     Dank für die Info an Günter Barth, ehemals Grünhaus und Lauchhammer     Dank für die Info an Günter Barth, ehemals Grünhaus und Lauchhammer
  
-Früher kamen des öfteren von Bockwitz her die verschiedensten Zigeunertrupps auf ihrem Wege nach Nehesdorf durch unseren kleinen Ort Grünhaus. Schräg gegenüber der Oberförsterei war eine kleine Wiese und darauf fuhren sie ihre Wagen, es waren immer so zwischen 8 und 10 Stück, zu einer kleinen Wagenburg zusammen.+Früher kamen des öfteren von [[geo:lauchhammer-mitte|Bockwitz]] her die verschiedensten [[volk:zigeuner|Zigeunertrupps]] auf ihrem Wege nach [[geo:Nehesdorf]] durch unseren kleinen Ort [[geo:gruenhausfinsterwalde|Grünhaus]]. Schräg gegenüber der Oberförsterei war eine kleine Wiese und darauf fuhren sie ihre Wagen, es waren immer so zwischen 8 und 10 Stück, zu einer kleinen Wagenburg zusammen.
  
 Eines Tages sah die alte Oma Noack wie die Zigeuner gerade ein großes Lagerfeuer entfachten und da fiel ihr ein, daß sie ja eigentlich ihren Backofen noch anheizen wollte. Trockenes Reisig hatte sie ja zur Genüge, aber es wollte sich nicht so richtig anzünden lassen. Kurz entschlossen ging sie zu den fremden Leuten und fragte, ob sie nicht etwas Glut bekommen könne. Eine ältere Frau von diesem Treck gab ihr schweigsam ein kleines glühendes Scheit, das Oma Noack nun zu ihrem Backofen brachte, doch das Reisig wollte nicht anbrennen. So ging Oma Noack nochmals zu den Zigeunern hin und frug erneut nach etwas Glut. Und sie bekam auch diesmal ein kleines glühendes Scheit, brachte es zu ihrem Backofen und trotzdem wollte das Reisig nicht anbrennen. Also versuchte sie es noch ein drittes Mal mit dem gleichen Mißerfolg. Enttäuscht gab es dann Oma Noack auf. Eines Tages sah die alte Oma Noack wie die Zigeuner gerade ein großes Lagerfeuer entfachten und da fiel ihr ein, daß sie ja eigentlich ihren Backofen noch anheizen wollte. Trockenes Reisig hatte sie ja zur Genüge, aber es wollte sich nicht so richtig anzünden lassen. Kurz entschlossen ging sie zu den fremden Leuten und fragte, ob sie nicht etwas Glut bekommen könne. Eine ältere Frau von diesem Treck gab ihr schweigsam ein kleines glühendes Scheit, das Oma Noack nun zu ihrem Backofen brachte, doch das Reisig wollte nicht anbrennen. So ging Oma Noack nochmals zu den Zigeunern hin und frug erneut nach etwas Glut. Und sie bekam auch diesmal ein kleines glühendes Scheit, brachte es zu ihrem Backofen und trotzdem wollte das Reisig nicht anbrennen. Also versuchte sie es noch ein drittes Mal mit dem gleichen Mißerfolg. Enttäuscht gab es dann Oma Noack auf.
Zeile 16: Zeile 16:
 //Quelle: [[buch:shkfiwa|Sagen aus dem Heimatkreis Finsterwalde]] 2022. Nr. 6// //Quelle: [[buch:shkfiwa|Sagen aus dem Heimatkreis Finsterwalde]] 2022. Nr. 6//
 ---- ----
-{{tag>sagen shkfiwa niederlausitz mrothe schatz geldbrennen v0}}+{{tag>sagen shkfiwa niederlausitz mrothe lauchhammer-mitte bockwitz nehesdorf gruenhausfinsterwalde zigeuner schatz geldbrennen backofen goldstück dreimal v2}}
sagen/fiwagold06.1719495360.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)