sagen:fiwagold01
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| + | ====== Die mythische Blaue Blume ====== | ||
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| + | der Sagensammlung von M. Rothe entnommen, | ||
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| + | Auch in unserer Gegend kommt sie vor, die " | ||
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| + | Welche "Blaue Blume" gibt es dann noch, die schon immer etwas Besonderes darstellte. Ja, befänden wir uns im Gebirge, dann wäre die Antwort einfach. Dann könnte es sich ja um Enzian handeln. Enzian aber hier in freier Natur und im Flachland, da würden viele Bürger sagen: "Nein, das gibt es nicht!" | ||
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| + | Die moderne künstliche Düngung unserer feuchten Wiesen und die relativ starke Melioration sind nur ein Anzeichen für den Rückgang. Ein weiteres einschneidendes Merkmal für den Rückgang dieser Pflanze ist im vielfachen Mähen der Wiesen zur Grünfuttergewinnung zu sehen. Viel vernünftiger wäre es, auf diesen Wiesen zur Zeit der Samenreife des Enzians die Wiesen zu mähen und zur Heugewinnung zu nutzen. Durch das ständige Wenden des Wiesenschnittes könnten die Samen ausfallen, an Ort und Stelle wieder keimen und es würde somit ein wichtiger Beitrag zur Erhalt dieser seltenen Pflanze geleistet werden. Übrigens trifft das für fast alle Wiesenblumen zu. Und was dazu ebenfalls noch ganz wichtig ist, ein später Grasschnitt würde sich auch auf die Stabilisierung der Insektenpopulation auswirken. | ||
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| + | Vor ca. 40 Jahren konnte man den Lungenenzian noch an vielen Stellen des Finsterwalder Altkreisgebietes finden, so z.B.: | ||
| + | * auf fast allen Wiesen rund um die Fischteiche von Fischwasser | ||
| + | * auf den feuchten Zinswiesen von Sorno und Grünhaus | ||
| + | * in der Bergheider, Lichterfelder und Klingmühler Gegend | ||
| + | * an vielen Stellen im Bereiche der Kleinen Elster usw. | ||
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| + | Vor ca. 30 Jahren war bedingt durch Umpflügen der großen Wiesen und Teilmelioration südlich und südwestlich an den Fischteichen von Fischwasser der Enzian großflächig vernichtet worden. Und vor ca. 20 Jahren existierten an den Fischteichen von Fischwasser noch bis vor wenigen Jahren 3 kleine Reliktvorkommen dieser seltenen Pflanzenart. Und seit 2 - 3 Jahren gibt es leider nur noch 1 Vorkommen an dieser Stelle mit ganz wenigen Pflanzen. Die Ursache für den Rückgang gerade in den letzten Jahren liegt darin begründet, daß die Pflanze " | ||
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| + | Ein anderes schlechtes Beispiel sei hier ebenfalls noch genannt. Südlich von [[geo: | ||
| + | Auf alle Fälle braucht so ein neues Jungpflänzchen doch 2 - 3 Jahre bevor es blüht und wieder Samen bilden kann. | ||
| //Quelle: [[buch: | //Quelle: [[buch: | ||
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sagen/fiwagold01.1719302434.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
