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sagen:fiwagang11

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sagen:fiwagang11 [2024/06/27 18:45] ewuschsagen:fiwagang11 [2025/01/30 17:49] (aktuell) – Externe Bearbeitung 127.0.0.1
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     Sagensammlung von M. Rothe     Sagensammlung von M. Rothe
  
-Kommt man von [[geo:Klingmühl]] und geht man dann nach [[geo:Sallgast]], so kommt man, wen man sich in Richtung „Alte Poststraße" zum Sallgaster Schloß zu wendet, durch den Buldergrund. Dort führt der alte unterirdische Gang vom Schloß Sallgast zu seinem Vorwerk nach Klingmühl entlang. Die Sallgaster Ritter und Raubritter, so berichtet der Volksmund, hatten diesen Gang früher anlegen lassen, um nach ihren Raubzügen mehrere Möglichkeiten des Verschwindens zu haben und die geraubten Güter heimlich ins Schloß zu schaffen.+Kommt man von [[geo:Klingmühl]] und geht man dann nach [[geo:Sallgast]], so kommt man, wen man sich in Richtung „Alte Poststraße" zum [[burg:schlosssallgast|Sallgaster Schloß]] zu wendet, durch den Buldergrund. Dort führt der alte unterirdische Gang vom Schloß Sallgast zu seinem Vorwerk nach Klingmühl entlang. Die Sallgaster Ritter und Raubritter, so berichtet der Volksmund, hatten diesen Gang früher anlegen lassen, um nach ihren Raubzügen mehrere Möglichkeiten des Verschwindens zu haben und die geraubten Güter heimlich ins Schloß zu schaffen.
  
 Manchmal stürzten noch einige Stellen des Ganges ein. Ein geläufiger Ausdruck für das dabei entstehende Krachen und Knacken ist in unserer Gegend das „Buldern". Es wird aber auch vermutet, daß sich in diesem unterirdischen Gang noch zahlreiche alte, inzwischen ausgetrunkene, aber aufgestapelte Weinfässer befinden. Manchmal fällt eines vom Stapel, und scheppert in dem Gang entlang. Auch dieses Geräusch könnte als Verursacher des „Buldern" erscheinen. Und so hat das Waldstück, in dem die Geräusche oft, besonders aber des Nachts wenn alles ruhig war, zu hören sind, den Namen „Buldergrund" erhalten. Manchmal stürzten noch einige Stellen des Ganges ein. Ein geläufiger Ausdruck für das dabei entstehende Krachen und Knacken ist in unserer Gegend das „Buldern". Es wird aber auch vermutet, daß sich in diesem unterirdischen Gang noch zahlreiche alte, inzwischen ausgetrunkene, aber aufgestapelte Weinfässer befinden. Manchmal fällt eines vom Stapel, und scheppert in dem Gang entlang. Auch dieses Geräusch könnte als Verursacher des „Buldern" erscheinen. Und so hat das Waldstück, in dem die Geräusche oft, besonders aber des Nachts wenn alles ruhig war, zu hören sind, den Namen „Buldergrund" erhalten.
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 //Quelle: [[buch:shkfiwa|Sagen aus dem Heimatkreis Finsterwalde]] 2021. Nr. 11// //Quelle: [[buch:shkfiwa|Sagen aus dem Heimatkreis Finsterwalde]] 2021. Nr. 11//
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sagen/fiwagang11.1719506743.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)