sagen:fiwagang05
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| ====== Ein Gang vom Schloß zum Jagdhaus ====== | ====== Ein Gang vom Schloß zum Jagdhaus ====== | ||
| - | Es soll vor vielen, vielen Jahren gewesen sein, da gab es direkt noch in der Stadt Finsterwalde ein Jagdhaus in der Langen Gasse und dieses Jagdhaus soll durch einen unterirdischen und somit geheimen Gang mit dem Schloß verbunden gewesen sein. Dieses ehemalige Jagdhaus befand sich damals im Haus Nr. 10 und der unterirdische Gang endete im Keller dieses Hauses. Durch diesen Gang konnten die Schloßbesitzer ungesehen zum Jagdhaus und zurück kommen. | + | Sagensammlung von M. Rothe |
| - | Weiterhin führte eine geheime, schmale Treppe zwischen den Zimmer-wänden vom Keller bis zum 1. Stock nach oben. | + | Es soll vor vielen, vielen Jahren gewesen sein, da gab es direkt noch in der Stadt [[geo: |
| - | Durch Öffnungen in den Wandnischen war es möglich, daß die Schloßbe-sitzer nach allen Seiten aus dem Hintergrund die Dienerschaft | + | |
| - | Überliefert | + | Weiterhin führte eine geheime, schmale Treppe zwischen den Zimmerwänden vom Keller bis zum 1. Stock nach oben. |
| - | Natürlich kam mit dem Kurfürsten eine umfangreiche Jagdgesellschaft mit und dann ging es hoch her. Bei einer solchen Gelegenheit ereignete sich das berühmte Trinkturnier | + | Durch Öffnungen in den Wandnischen war es möglich, daß die Schloßbesitzer nach allen Seiten |
| - | Im Jahre 1740 erbaute man dann in Grünhaus ein Jagdschloß, | + | |
| - | Wir lesen auf Seite 183 in dem Werk „Die Kunstdenkmäler der Provinz Brandenburg" | + | Überliefert zum Jagdhaus ist dazu ebenfalls etwas: „u. a. nahm auch der Kurfürst zuweilen hier im Jagdhaus seinen Wohnsitz, denn der zum Schloßbezirk gehörige Forstbesitz mit zahlreichen Wäldern um Finsterwalde war ein gutes Jagdrevier. Es wurde speziell die Auerhahnjagd aus-geführt. Natürlich kam mit dem Kurfürsten eine umfangreiche Jagdgesellschaft |
| - | Im Keller des Hauses Lange Straße 18 sah man lange noch eine zugemauerte Wand, wo der geheime Gang geendet haben soll. Durch moderne Umbauten im Jahre 1928, verbunden mit Putzarbeiten, | + | |
| - | Quellen: | + | Im Jahre 1740 erbaute man dann in [[geo: |
| - | * 1 Wilhelm Gericke/ | + | |
| - | | + | Wir lesen auf Seite 183 in dem Werk „Die Kunstdenkmäler der Provinz Brandenburg": |
| - | * 3 Dank für die Information an Heimatfreund H.-D. Unkenstein, Finsterwalde, | + | |
| + | Im Keller des Hauses Lange Straße 18 sah man lange noch eine zugemauerte Wand, wo der geheime Gang geendet haben soll. Durch moderne Umbauten im Jahre 1928, verbunden mit Putzarbeiten, wurde das Ende des Ganges nicht mehr erkennbar. | ||
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sagen/fiwagang05.1719494304.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
