sagen:eulenspiegel42
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| + | ====== Eulenspiegels Schalkheit an den Milchweibern zu Bremen ====== | ||
| + | Als nun Eulenspiegel endlich nach Bremen kam und in der Altstadt umherging, bemerkte er, dass viele Mädchen aus den Vorstädten mit Milch zur Stadt kamen und solche zum Verkauf anboten. Hier, dachte Eulenspiegel, | ||
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| + | Wenn nun ein Milchmädchen vorbeiging, rief er es an und sprach: »Mien söte Deeren, wut du diene Melk verköpen? | ||
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| + | Was sie natürlicherweise bejahte. Sie musste alsdann die Milch in die große Tonne schütten. Nachdem nun einige Mädchen ihre Milch an Eulenspiegel verkauft hatten, wollten sie das Geld dafür haben. | ||
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| + | Er sagte aber: »Erst muss ich die Tonne voll Milch haben, dann will ich euch auf einmal bezahlen.« | ||
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| + | Die Milchverkäuferinnen setzten sich also mit ihren leeren Gefäßen um Eulenspiegel herum, mussten aber einige Stunden warten, ehe die Tonne voll wurde. Endlich aber wollten die Mädchen ihr Geld haben. Da erklärte er: Diejenige, welche ihm nicht vierzehn Tage borgen wolle, könne ihre Milch wieder hinnehmen. Wie dies die Milchmädchen hörten, wollten sie Eulenspiegel verprügeln, | ||
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sagen/eulenspiegel42.1711131105.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
