sagen:elbsagen95
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| + | ====== Der gute Christian ====== | ||
| + | Es war einmal eine traurige Zeit für Blankenese. Kein Fisch ging mehr ins Netz, keiner biss mehr an die Angel; das Korn auf dem Feld verdorrte und wurde welk, die Obstbäume standen leer, Kühe und Schafe trockneten aus, die Pferde wurden lahm, es herrschte der bitterste Mangel. Je weiter es in dem Jahr gegen den Herbst kam, je ärger wurde es. Eine Scheune und ein Stall nach dem anderen brannte ab, so wie Korn und Vieh eingebracht waren. Selbst die kleinen Kinder wurden nachts vor dem Bett der Eltern aus den Wiegen gestohlen, obwohl man Türen und Fenster gut verwahrt hatte und sie nachher auch immer noch fest verschlossen fand. Was die Ursache dieses Unglücks war, wusste niemand zu sagen, niemand wusste auch Rat. Der Ort war dem äußersten Elend nahe. Da entdeckte endlich durch Zufall ein Hirtenbursche, | ||
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| + | Der Hirtenjunge hatte sich aus Furcht hinter einen Busch verkrochen und flach auf den Bauch niedergelegt, | ||
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| + | Nun dachten die Blankeneser darauf, wie am besten dem Unheil abzuhelfen sei. Die heilige Christnacht wurde zur Ausführung des Planes ausersehen. An der Stelle des Berges, wo der Hirtenjunge die [[wesen: | ||
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sagen/elbsagen95.1710398376.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
